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Am Freitag war es mal wieder soweit: Die IRI richtete ihre Show namens Präsidentschaftswahlen aus, um die Welt ein wenig zu unterhalten.

Nachdem Rafsanjani im Vorwege von den Wahlen ausgeschlossen wurde, nahmen Iran-Beobachter und auch wir an, dass das Mullah-Reich weiterhin die harte Linie fahren wird und somit haben alle Said Djalili die größten Chancen eingeräumt. Die Mullahs wären wohl aber nicht 34 lange Jahre an der Macht, wären sie durchschaubar.  Und so präsentiert Ali Chamenei der Welt nun also Hassan Rohani, jemand, den die westliche Welt kaum kannte. Rohani, der stets in Mullah-Kluft unterwegs ist, wird als „gemäßigt“ vorgestellt. Er spricht von Frauenrechte ohne sie konkret zu bennenen. Er spricht von Freiheiten ohne zu sagen, was genau das heißen soll. Aber es klingt ja so schön und eben ganz anders als der Müll, den Ahmadinejad so von sich gab.

Mit der Wahl Rohanis ist klar: Die Situation im Mullah-Reich ist noch dramatischer, als bislang angenommen: Die Sanktionen sind so erdrückend, dass die Mullahs nun einlenken müssen. Zumindest tun sie so, denn: In einem Land, indem die Präsidentschaftskandidaten handverlesen sind und alle Kandidaten an das System glauben und sich ihr unterwerfen, weil sie ihm ihr ganzes Sein zu verdanken haben, in so einem Land wird es demokratische Reformen niemals geben – weder nach innen noch nach außen. Rohani hat von ganz oben den Autftrag Zeit zu schinden. Weil er, anders als Ahmadinejad, Gesprächsbereitschaft in Sachen Atomwaffen zeigt. Und weil er bislang weder gegen den Westen noch Israel gehezt hat, atmen Europa und die USA auf, weil sie endlich wieder Gespräche führen können. Es werden wie schon unter „Reformer“ Mohammad Khatami sinnlose Gespräche sein, die ins Leere laufen, weil die IRI das Ziel verfolgt damit Zeit zu gewinnen und die Sanktionen loszuwerdenm die ihr den Rücken brechen. Wenn die Sanktionen dann freundlicherweise aufgehoben sind, droht ja auch keine Gefahr mehr, dass das geschundene Volk noch unruhiger wird und erneut auf die Straßen geht. Die Mullahs reiben sich die Hände!

Und dann ist es ist nicht mehr weit, bis die Mullahs ihre Bombe präsentieren.

 

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Am 14. Juni findet die alle vier Jahre stattfindende größte Unterhaltungsshow der Islamischen Republik statt: die Präsidentschaftswahlen.

Eine Interessante Meldung gibt es bereits jetzt: Der frühere Präsident Ali Akbar Rafsanjani, der nach der Revolution zu einem der reichsten Mullhas des Landes geworden ist, wird vom Wächterrat nicht zu den Wahlen zugelassen. Das ist eine ausgezeichnete Medung, denn der 78-jährige Rafsanjani, der aufgrund seines widerlichen Aussehens von den Persern Hai (eine Beleidigung für das Tier) genannt wird, ist ein besonders gefährlicher Mann. Hierbei geht es allerdings weniger um seine zahlreichen Verbrechen (Argentinien hat aufgrund der Terroranschläge 1994 in Buenos Aires Haftbefehl gegen ihn erlassen) als viel mehr darum, dass Rafsanjani jemand ist, der den Westen an den Tisch zurückgeholt und sie beschwichtigt hätte. Nicht ohne Grund sagen viele Exil-Oppositionelle, dass ein Präsident Rafsanjani ihre jahrelangen Bemühungen mit einem Schlag zunichte gemacht hätte. Der Mullah hat zwei Gesichter und gilt unter den verlogenen Geistlichen als der verlogenste.

Wer also macht nun das Rennen in Sachen Präsidentschaft? Oder vielmehr: Für wen entscheidet sich der einarmige Führer Chamenei? Acht Kandidaten stehen zu Wahl, darunter der Attomunterhändler des Mullah-Reiches Said Jalili (deutsche Schreibweise Dschalili). Offiziell gilt der angeblich promovierte Politikwissenschaftler als unabhängig. Die Perser wissen: Er ist des Führers Liebling und daher dürfte er der künftige Präsident sein. Das wiederum ist eine augezeichnete Nachricht, denn: Chameneis Liebling ist genau so stur wie er selbst. Für den Westen bedeutet es: In der Ära nach Ahmadinejad bleibt alles weiterhin beim Alten. Und die Moral von der Geschicht: Die Islamische Republik muss vernichtet werden!

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