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Posts Tagged ‘Deutschland’

Wer kennt nicht die Statements der deutschen Politiker, die sich mit zuvor eingeübter besorgter Miene vor die Kameras der Nachrichtensender stellen, und sich „äußerst besorgt“ über die Entwicklungen in Syrien oder aktuell Urkaine zeigen? Sie fühlen natürlich mit den Menschen und sie würden natürlich so, so gerne helfen, wenn sie denn nur könnten. Im Falle Syriens haben sie medienwirksam einige hundert Menschen aufgenommen, denen sie hier für eine Weile Aufenthalt gewähren, während die Masse der Syrier nach wie vor um sein Leben fürchten muss. Und in Sachen Ukraine passiert exakt gar nichts. Nicht umsonst gab es von Victoria Nuland die Feststellung „Fuck the EU„.

Die Politiker blenden, spielen ihre Rollen nahezu perfekt, um gutgläubige Menschen, die wenig kritisch sind, hinters Licht zu führen. Die deutschen Politiker beherrschen das besonders perfekt – allen voran Frank Walter Steinmeier.
Wie gnadenlos die Deutschen aber dann mit Menschen umgehen, die sich nicht wehren können, zeigt sich am folgenden Beispiel, der uns vor einer Weile geschildert wurde.

Es ist die Geschichte einer persischen Familie, die seit über 20 Jahren in Deutschland lebt. Seit ihrer Flucht ist diese Familie nie wieder in den Iran gereist. Alleine dafür müsste es eine Auszeichnung geben, denn sie macht es nicht wie die meisten Exil-Perser, die im Grunde verlogen sind und als ehemalige Asylanten plötzlich wie selbstverständlich wieder in den Iran reisen.
Diese Familie also wollte eine Verwandte nach Deutschland einladen, die sie zuletzt gesehen hat, als sie das Land verlassen musste. In Deutschland begann es völlig ohne Probleme: Nach dem Nachweis der finanziellen Verhältnisse gab es die Ausstellung der sogenannten Einladung.

In Teheran begann der Skandal. Wie uns geschildert wurde, hat sich die Deutsche Botschaft regelrecht abgeschottet. Ein Blick auf die Web-Seite der Botschaft zeigt: Termine vergibt sie nur noch zu bestimmten Zeiten und das geschieht ausnahmslos online. Früher gab es indiviudelle Termine, die vorab telefonisch vereinbart wurden. Die Familie erzählte uns von Schilderungen der Verwandten, wonach Besucher der Botschaft der BRD erstaunlicherweise einem Wachmann, der nichts zu melden hat und für die Sicherheit in der Botschaft zuständig ist, vor dem Betreten des Gebäudes sagen müssen, was sie wollen. Datenschutz auf deutschem Boden gibt es im Iran also nicht.
Die Mitarbeiter der Botschaft reagieren, so die weitere Schilderung,  ungemein unhöflich. Das erinnert mich an Beamte in deutschen Behörden, die immer so tun, als ob sie so viel um die Ohren haben, während sie häufig nur beim Kollegen nebenan sitzen und den Kaffee genießen…

Der Antrag der Verwandten wurde nach 4 Wochen abgelehnt: Die Begründung (wie haben das Dokument vorliegen): Es liegen keine ausreichenden Gründe vor, die Frau nach Deutschland reisen zu lassen. Offenbar sind die Mitarbeiter der Botschaft nicht nur unhöflich sondern auch kaltherzig, denn sich über 20 Jahre nicht gesehen zu haben, ist also kein Grund. Und da das Deutschland offenbar als das gelobte Land betrachtet wird, genehmigt ihr Deutschland auch deswegen kein Visum, weil – Achtung jetzt dringend auf die Formulierung achten – „Die rechtzeitige Ausreise aus der Bundesrepublik nicht festgestellt werden konnte„. Alle Freiwilligen bitte vor, die wissen, wie Menschen bei Menschen eine Absicht feststellen wollen! Ganze Kriege hätte man verhindern können, wenn man nur die Deutschen gebeten hätte, Absichten festzustellen. Oh Mist, die beiden Weltkriege haben die good old Germans ja selbst ausgelöst.

Um es kurz zu machen: Die Familie hat Widersprucht eingelegt und dem ach so menschenfreundlichen Deutschland einige Vorschläge unterbreitet, damit es endlich feststellen kann, dass die gute Frau wirklich wieder ausreist. Es vergingen über 7 – in Worten s i e b e n – Monate, bis die Herrschaften in der Botschaft endlich neben dem Teetrinken und dem Vorbereiten der Wideraufnahme der Handelsbeziehungen zu den Mullahs die Zeit fanden, zu Antworten. In der Zwischenzeit war die Frau zweimal in der Botschaft vorstellig geworden, weil sie voller Hoffnung war und es kaum noch aushalten konnte. Da sagte ihr der WACHMANN, sie fahre am besten, wenn sie den Antrag neu stellt. Und was kam? Um es mal undiplomatisch zu formulieren: „Die BRD scheißt darauf, dass Sie versuchen uns davon zu überzeugen, dass Sie nicht die Absicht haben in Deutschland zu bleiben. Und scheiß darauf, dass Sie ihre Familie so lange nicht gesehen haben und sonst auch keine Chance haben werden, sie zu sehen.“ Komisch, dass der Wachmann so gut informiert war und so weitgehende Befugnisse hat, um Empfehlungen abzugeben.

Die Botschaft hätte eigentlich innerhalb von 3 Monaten auf den Widerspruch reagieren müssen. Dies haben wir im Zuge unserer Recherchen für diesen Beitrag herausgefunden. Wir haben uns mit einem Rechtsanwalt unterhalten, der langjährige Erfahrung mit Mandaten hat, deren Visa-Anträge abgelehnt werden. Im Iran geschehe das routinemäßig versichert er uns und weiß um das respektlose und menschenunwürdige Verhalten der Botschaft in Teheran, da er immer wieder selbst  mit ihnen zu tun hat. Nach den Worten des Rechtswanwalts sitzen die Mitarbeiter am längeren Hebel und können Visa-Anträge beinahe  grundlos ablehnen. Sie reagieren bewusst sehr spät und antworten nie auf Fragen. Man könne zwar Klage in Berlin einreichen und sich auf einen Rechtsstreit einlassen, ab es vergehen 2 Jahre und die Richter entscheiden meist zugunsten der Botschaft. Der Anwalt betonte, dass die Entscheidung des Gerichtes abhängig ist von dem Richter und seine Menschlichkeit. Und unter ihnen scheint es nach dieser Schilderung offenbar nicht sehr viele zu geben, die menschlich sind.

Nach unseren Recherchen haben wir festgestellt, dass die BRD derzeit die Politik verfolgt Visa-Anträge routinemäßig abzulehnen. Uns sind dutzende Fälle bekannt, in denen die Anträge  einfach abgelehnt wurden. So zum Beispiel von einer jungen Frau, die an einer deutschen Unsiversität zum Studieren zugelassen wurde. Oder einem Mann, der kurz vor dem Einreichen seines Antrags von einem England-Aufenthalt zurückgekehrt war. Auch sein durchaus plausibler Einwurf, dass er gleich in England geblieben wäre, wenn er denn vorhätte das Reich der Mullahs – die besten Freunde der Deutschen – zu verlassen, nutze nichts.

Das Perverse an diesen Geschichten ist, dass die BRD, die immer so besorgt ist um die Menschenrechte  und diese wohl zukünftig auch millitärisch verteidigen möchte ( da kommen üble Gedanken auf), demnach ganz genau weiß, was in der IRI so vor sich geht, wie die Menschen bestialisch unterdrückt werden und ihr Leben im Grunde nicht lebenswert ist. Warum sonst gehen sie wie selbstverständlich davon aus, dass alle Perser fliehen möchten?

Und was passiert nun? Die persische Familie, die von der Gnade Deutschlands abhängig ist, um die Verwandtschaft zu sehen, hat für sich Konsequenzen gezogen. Deutschland, sagten sie uns im Gespräch, konnten sie nie als Heimat sehen und nun wissen sie auch warum: „So integriert wir auch sind, wir werden in Deutschland nie akzeptiert. Und wir haben für uns beschlossen, dass wir zukünftig nicht mehr an Wahlen teilnehmen werden.“ Schließlich, so die Begründung, dem tiefer Schmerz zugrunde liegt, wurde ihnen bewusst, dass sie nicht vollwertige Bürger seien, also können die Parteien auch auf ihre Stimme  verzichten.

Vielleicht liebe Leser, erinnern sie sich an diese Schicksale, wenn Sie schon ganz bald wieder die besorgten Mienen deutscher Politiker sehen, die von Menschnrechten sprechen.

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Aufgrund unserer Berichterstattung sind wir immer wieder Zielscheibe von Beleidigungen. Das nehmen wir hin, weil es grundsätzlich immer mit Schwierigkeiten verbunden ist, wenn man sich entschließt, auf Ungereimtheiten, unmoralisches und gelegentlich illegales Handeln aufmerksam zu machen.

In unserem Blog haben wir immer wieder die dubiose Rolle des Westens im Zusammenhang mit der IRI beleuchtet. Der Westen hat einen erheblichen Anteil daran, dass sich die IRI so lange auf den Beinen halten kann und mittlerweile zu einem Problem weit über die Grenzen des Irans geworden ist.

Die Bundesrepublik ist einer der hauptverantwortlichen Staaten. Die Bundesregierung, die immer so besorgt spielt  und bei bestimmten Jahrestagen auf ihre besondere Rolle für Israel aufmerksam macht, hält die IRI mit ihrem regen Handel am Leben. In letzter Zeit gibt es aufgrund der vielfältigen Sanktionen gegen die IRI die zarte Hoffnung, dass sich etwas bewegt. Zwar geben sich die Mullahs darüber stets unbeeindruckt, doch Kenner wissen: Immer dann, wenn die Bartträger sich besonders anstrengen Gleichgültigkeit zu präsentieren, haben sie die größten Schwierigkeiten. Doch da sind noch die Deutschen und sie stört Sanktionen nicht weiter. Und so bekam die Die Bundesbank bekam, trotz Sanktionen, vor einiger Zeit  grünes Licht für Geschäfte mit der Islamischen Republik.

Dies ist keine neue Erkenntnis und wurde damals auf unserem Blog thematisiert. Wir wollen mit der Erinnerung  nur zeigen, dass die IRI in der westlichen Welt durchaus willkommen ist. Und wann immer möglich, werden nach wie vor lukrative Deals eingegangen. Das ist für die IRI die Luft zum Atmen. Würden die Mullahs  ruhig werden und von ihren Atomplänen absehen, würden sich die westlichen Staaten zurücklehnen und das Leben genießen. Den unbedingten Willen Iran zur Demokratie zu verhelfen, ist nicht einmal ansatzweise vorhanden. Dabei kann der Westen durchaus entschlossen und schnell reagieren, wie man im Falle Libyiens gesehen hat. Aber Gadaffi war dem Westen nun mal ein Dorn im Auge, während die IRI es noch immer nicht ist…

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Ja, wenn sie nicht wären, dann hätten es die Mullahs wahrlich nicht leicht. Aber so können sie sich immer sicher sein, dass die good old  Germans ihnen überall unter die Arme greifen. Trotz Sanktionen schließen Deutsche Firmen mit den Mullahs weiterhin fleißig  Verträge. So auch der Windmessanlagenhersteller Ge: Net aus Clausthaler.

Im Mullah-Reich, wo es im Jahr 2011 bislang 346 Hinrichtungen gab, haben die Deutschen den Greisen Bartträgern erzählt, wie man aus Wind Energie erzeugen kann. Und weil das alles so toll klappte und man der Islamischen Republik schön alles verkaufen kann in diesem Bereich, hat man auch sogleich ein Partnerschaftsabkommen unterzeichnet. Prima!

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Puuuuh, wer hätte das gedacht? Die Bundesrepublik schafft es ja tatsächlich etwas zustande zu bringen, um die Mullahs in die Enge zu treiben. Die Europäisch-Iranische Handeslbank (EIHB) der Mullahs, die ihren Sitz in Hamburg hat und mit Segen Deutschlands ihre dreckigen Geschäfte von hier aus erledigen konnte, wird offenbar nicht mehr geduldet. Sie soll auf die Schwarze Liste der EU gesetzt werden, heißt es in der dpa-Meldung.

Schon seit längerem fordet die amerikanische Regierung die Bundesrepublik, etwas gegen die Mullah-Bank zu unternehmen. Bislang haben sich Merkel & CO. aber immer gewehrt. Was nun Auslöser für die Entscheidung war, bleibt das Geheimnis der Bundesregierung, aber vielleicht ist es eine Reaktion auf die Drohungen der Mullahs, die am Samstag bekannt wurden.

Ein lesenswerter Beitrag zum Thema ist hier zu lesen

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Die Bundesrepublik ist ein enger Verbündeter der Islamischen Republik – so weit nichts Neues. Neu ist aber sicher, wie weit beide Staaten in der Beziehungspflege gehen. Da verkaufen die Deutschen den Mullahs nicht nur gute Geräte, damit diese ihr Volk besser unterdrücken können, nein, man kommt sich auch auf eher ungewöhnlichem Terrain nahe.

Die Mullahs, die Freude verpönen und Trauer im Mittelpunkt ihrer Religion steht, haben ein Musikmuseum eröffnet – wir kommen wirklich aus dem Staunen nicht heraus. Und nun wollen die Mullahs alte Musikaufnahmen digitalisieren und katalogisieren. Und weil gerade sämtliche klugen Köpfe der Islamischen Republik damit beschäftigt sind an der Atombombe zu basteln, wenden sich die Mullahs an ihre guten alten und verlässlichen Freunde aus der Bundesrepublik.  Eine Kooperation mit der Universität Hildesheim und der Musikhochschule Hannover wird angestrebt. Wir wissen nicht, ob es lediglich nur Zufall ist, dass der Altkanzler und enger Freund der Mullahs, Gerhard Schröder, ausgerechnet Hannoveraner ist.

Bekanntlich sagt der Volksmund ja, „Bei Geld hört die Freundschaft auf“, und damit das ja bloß nicht geschieht, wird das Auswärtige Amt gebeten, diese Freundschaft doch zu unterstützen und was springen zu lassen. Ganz im Sinne der Völkerfreundschaft natürlich. Und während die schönen, alten Aufnahmen zukunftsfertig gemacht werden, sterben Menschen in den Gefängnissen. Aber wen kümmert´s, denn schließlich wissen wir auch nach einer Woche  noch immer nicht, ob Massenmörder Bin Laden sich nun gewehrt hat gegen die Navy Seals oder nicht. Demnach wissen wir noch immer nicht, ob diesem Mann – dessen Lebensinhalt darin bestand Menschen zu töten – eventuell doch nicht juristisch korrekt das Leben genommen wurde.

Leider, leider ist es uns nicht gelungen herauszufinden, weshalb die Musikgeschichte für die Mullahs so wichtig ist. Denn: Frauen dürfen im Mullah-Reich höchstens für weibliches Publikum singen, Texte müssen islamische korrekt sein und wehe es ist eine schnelle Nummer. Das perfekte Lied ist demnach eine Ballade, die stark auf die Tränendrüse drückt und handelt von der grenzenlosen Liebe zu Gott…

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Die Meldung wurde heiß diskutiert: Mit freundlicher Unterstützung des Bundesrepublik  macht Indien über die Bundesbank noch immer Geschäfte mit den Mullahs. Schnell preschten die doch immer so aufrechten Oppositionspolitiker der Grünen und der SPD – sonst immer gute Freunde an der Seite der Mullahs, wenn sie in der Pflicht stehen – nach vorne und verlangten Aufklärung.

Dass Deutschland, wenn auch indirekt, mit Teheran Geschäfte macht, war beschämend und beschämender war es, dass kein Verantwortlicher aus der Regierung ordentlich Stellung bezogen hat. Nun soll der ganze Spuk ein Ende haben. Aber nicht deswegen, weil die chronisch überforderte Frau Bundeskanzlerin – selbst aufgewachsen in einem totalitären Staat – ein Machtwort gesprochen hat. Vielmehr hat Indien sich dazu entschieden keine Geschäfte mehr mit den Mullahs zu machen. Vermutlich reagieren die Inder, weil ihr unrechtes Handeln aufgeflogen ist. Aber wenigsten handeln sie.

Die Bundesrepublik hält es nicht für nötig Stellung zu beziehen, wenn es darauf ankommt. Wer soll es den deutschen Schlipsträgern  dann noch abkaufen, dass sie sich tatsächlich für Menschenrechte einsetzen?

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The good old germans

Am Ende ist Wikileaks doch noch zu irgendwas brauchbar: Was wären die Mullahs, wenn sie die Deutschen nicht hätten? Ganz arme Schweine, wie Wikileaks enthüllt hat. Und ohne die Chinesen wäre die Welt auch nicht so schön aufregend, wie sie jetzt ist.

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