Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Barack Obama’

Da hat die Welt über 30 Jahre darauf gewartet und endlich ist es soweit: Ein Präsident der IRI spricht mit einem Präsidenten der USA – oder anders ausgedrückt Hassan (Rohani) spricht mit Hussein (Barack Obama). Was beide Seiten für ihre Zwecke als Erfolg verkaufen, ist lediglich ein Armutszeugnis für die USA und vor allem für den unverdienten Träger des Friedensnobelpreises Obama. Die jetzige Entwicklung bestätigt unseren Beitrag von vor acht Tagen.

Die IRI hat kaum noch Luft zum atmen, deswegen drückt der immer lächelnde Rohani jetzt mächtig aufs Gas und macht Druck. Binnen drei Monaten soll das Atomproblem gelöst werden. Vermutlich bleibt den Herrschern nur so viel Zeit, bevor ihr islamisches Regime zusammen bricht. Die Sanktionen – eine gute und richtige Entscheidung der westlichen Welt – haben sich voll entfaltet und das Herz der greisen Bartträger getroffen.
Und weil der eloquente Rohani so gemäßigt daher kommt, andere Töne gegenüber dem Staat Israel anschlägt und sogar – WOW unfassbar – einen Vertreter der jüdischen Minderheit Irans mit sich nach New York gezwungen hat, tut ihm der dumme Präsident Obama, der lieber amerikanische Journalisten mit aller Härte begegnet – den Gefallen und stellt ihm die Lockerung der Sanktionen in Aussicht. Alles ganz wunderbar!
Ist schon klar, warum die Welt nach 8 Jahren Ahmadinenjad und seinen aggressiven Aussagen, ausflippt, wenn nun der Turbanträger Rohani daher kommt. Es sollte über eines nicht hinwegtäuschen: Rohani ist ein billiger Abklatsch von Mohammad Chatami, der vor Ahmadinejad Präsident der IRI gewesen ist – 8 lange Jahre. Chatami, der ebenfalls immer freundlich lächelnd durch die Weltgeschichtegeschichte spazierte, und vor allem von einem Kanzler Gerhard Schröder und seinem Außenminister Joschka Fischer hofiert wurde, war ebenfalls sehr gemäßigt und immer gesprächsbereit – während im Land die Menschen bestialisch unterdrückt und ermordet und die Atompläne weiterentwickelt wurden. Nach 8 Jahren Chatami, war das Ergebnis der Gespräche gleich Müll…

Rohani – Benjamin Netanjahu hat es auf den Punkt gebracht – ist und bleibt der Wolf im Schafspelz!

Werbeanzeigen

Read Full Post »

Es ist Tradition, dass amerikanische Präsidenten zum persischen Neujahrsfest Norooz Grüße an das persische Volk verschicken. So hat es Ex-Präsident George W. Bush gemacht und so macht es nun auch Barack Hussein Obama.Dabei sind die Neujahrsgrüße auch immer einer gute Gelegenheit, die Politik anzusprechen. Und genau hier zeigt sich, wie gefährlich Barack Hussein Obama ist. Sein einziges Problem scheinen die Atomwaffen zu sein, an denen die IRI in aller Ruhe arbeitet. Kein Wort von den krassen Menschenrechtsverletzungen, kein Wort über die politischen Gefangenen im Land, kein Wort über die zweifelhafte Rolle der Mullahs im Syrien-Krieg. Kein einziges kritisches Wort über die IRI als Ganzes. Nur das Atomprogramm beschäftigt Mr. President – zumindest tut er so.

Nun heißt es im Volksmund: Auch ein blindes Huhn findet mal einen Korn. Nach über 4 Jahren als Präsident scheint Barack Hussein Obama aber noch immer etwas auf der Leitung zu stehen: Die Perser interessiert das Atomprogramm der islamischen Herrscher wenig. Sie haben Alltagsprobleme: In der Nähe von Shiraz gibt es kein Wasser mehr, die Landwirte, die es ohnehin schwer haben, stehen vor dem Ruin. In Khoozeztan, dort wo es die Erdölvorkommen gibt, kaufen sich die Araber gerade Stück für Stück ein und vertreiben so die Perser – ein zweites Nahostkonflikt lässt grüßen. Die Menschen können sich die Grundnahrungsmittel kaum noch leisten, es herrscht eine angespannte Atmosphäre und Barack Hussein Obama hat es nur mit den Atomwaffen. Richtig, die greisen Hinterwäldler dürfen nicht über Atomwaffen verfügen. Doch auch eine islamische Republik ohne nukleare Option ist brandgefählich -sowohl für die Perser als auch für die Welt.

Read Full Post »

Er lässt ja in den letzten Wochen keine Gelegenheit aus, um zu betonen, dass er es war, dem der finale Schlag gegen den Terroristen Bin Laden gelang. Doch nun bekommt Barack Hussein Obama üblen Gegenwind. In den USA ist ein Video von ehemaligen hochrangigen Millitärs und Geheimagenten im Internet aufgetaucht, das den Präsidenten schwere Vorwürfe macht ihn kritisiert, wie er sich in den Vordergrund spielt und den Schlag gegen Osama bin Laden als sein Erfolg verbucht.

Offenbar, so kann man das Video verstehen, hatte Obama mit dieser Operation wohl gar nichts zu tun. Das Video kommt zur rechten Zeit in der Hoffnung, dass die Welt nicht eine zweite Amtszeit Obamas erleben muss.

Read Full Post »

Gemeinsam mit dem Friedensnobelpreisträger und Holocaust Überlebenden Elie Wiesel haben 44 Nobelpreisträger mit einem offenen Brief Sympathie für die Demonstranten bekundet und gleichzeitig am amerikanischen Präsidenten Obama und der Welt appeliert endlich etwas gegen das Unrecht im Iran zu tun. Mit den Worten: „Fühlt euch nicht verlassen“ und „Verliert nicht eure Hoffnung“ richten sich die Unterzeichner direkt an die Demonstranten und machen ihnen Mut, ihren Kampf fortzuführen.

Nachfolgend veröffentlichen wir den Brief:

AN OPEN LETTER

To Shirin Ebadi

and to All the dissidents —

the brave men and women of Iran:

Do not feel abandoned.

Do not lose hope.

The world knows that its physical and spiritual survival is linked to yours.

We, the undersigned Nobel Laureates, strongly condemn the flagrant human rights violations in the wake of the recent presidential election in Iran.

We deplore the violent and oppressive tactics the current regime is using to dissuade protestors from expressing their right to free speech.  Your election was shamelessly tampered with and your human rights disregarded. We are outraged by your government’s denial of basic liberties to its people, such as detaining large groups of professors, students and innocent civilians, and denying proper funeral services to victims of its violence. These events, and the decision to ban all international media from covering these events, are blatant violations of the democratic principles your government claims to uphold.

We are well aware that throughout the long and glorious history of the Iranian civilization, your ancestors have often stood firmly against both interference from without and repression from within. Today, once again, you are fighting for a just cause.

We urge President Obama and the world’s political leadership to support, with all means at their disposal, the people of Iran, who deserve to have their votes counted, their voices heard, and their dignity respected.

Richard Axel, Nobel Prize, Medicine (2004)

Baruj Benacerraf, Nobel Prize, Medicine (1980)

Paul Berg, Nobel Prize, Chemistry (1980)

Günter Blobel, Nobel Prize, Medicine (1999)

Mario R. Capecchi, Nobel Prize, Medicine (2007)

Aaron Ciechanover, Nobel Prize, Chemistry (2004)

Stanley Cohen, Nobel Prize, Medicine (1986)

ClaudeCohen-Tannoudji, Nobel Prize, Physics (1997)

Elias James Corey, Nobel Prize, Chemistry (1990)

Robert F. Curl Jr., Nobel Prize, Chemistry (1996)

John B. Fenn, Nobel Prize, Chemistry (2002)

Edmond H. Fischer, Nobel Prize, Medicine (1992)

Jerome I. Friedman, Nobel Prize, Physics (1990)

Donald A. Glaser, Nobel Prize, Physics (1960)

Sheldon Glashow, Nobel Prize, Physics (1979)

David J. Gross, Nobel Prize, Physics (2004)

Roger Guillemin, Nobel Prize, Medicine (1977)

Leland H. Hartwell, Nobel Prize, Medicine (2001)

Dudley R. Herschbach, Nobel Prize, Chemistry (1986)

Avram Hershko, Nobel Prize, Chemistry (2004)

Roald Hoffman, Nobel Prize, Chemistry (1981)

Tim Hunt, Nobel Prize, Medicine (2001)

Daniel Kahneman, Nobel Prize, Economics (2002)

Eric R. Kandel, Nobel Prize, Medicine (2000)

William S. Knowles, Nobel Prize, Chemistry (2001)

Roger D. Kornberg, Nobel Prize, Chemistry (2006)

Harold W. Kroto, Nobel Prize, Chemistry (1996)

Finn E. Kydland, Nobel Prize, Economics (2004)

Eric S. Maskin, Nobel Prize, Economics (2007)

John Mather, Nobel Prize, Physics (2006)

Craig C. Mello, Nobel Prize, Medicine (2006)

Marshall W. Nirenberg, Nobel Prize, Medicine (1968)

George A. Olah, Nobel Prize, Chemistry (1994)

John C. Polanyi, Nobel Prize, Chemistry (1986)

Stanley Prusiner, Nobel Prize, Medicine (1997)

Robert C. Richardson, Nobel Prize, Physics (1996)

Richard J. Roberts, Nobel Prize, Medicine (1993)

Heinrich Rohrer, Nobel Prize, Physics (1986)

Jens C.Skou, Nobel Prize, Chemistry (1997)

Hamilton O. Smith, Nobel Prize, Medicine (1978)

Wole Soyinka, Nobel Prize, Literature (1986)

Joseph H. Taylor Jr., Nobel Prize, Physics (1993)

Bishop Desmond Tutu, Nobel Prize, Peace (1984)

Betty Williams, Nobel Prize, Peace (1976)

Elie Wiesel

Nobel Prize, Peace ( 1986)

Read Full Post »

Seit drei Wochen steht der Iran Kopf. Jeden Abend gehen die Menschen auf die Straßen und kämpfen für Freiheit. Unzählige haben aufgrund des brutalen Vorgehens der Schlägertruppen ihr Leben gelassen, manch andere sind schwer verletzt. Die genauen Zahlen kennt niemand, sie liegen aber höher als die offziellen Angaben der Mullahs. Die Menschen weltweit schauen nach Teheran, hoffen und bangen mit den Demonstranten und wünschen sich eine friedliche Lösung zugunsten der Perser. Ausgerechnet in dieser angespannten Situation kommt Angela Merkel daher und sagt, dass sie -wie von Barack Obama vorgeschlagen- für direkte Gespräche mit den Machthabern bezüglich des iranischen Atomprogramms plädiert! Dabei scheint ihr nicht bewusst zu sein, welche Wirkung das auf das Regime in Teheran haben wird, die ein Leser des Nachrichtenmagazins Focus treffend formuliert:

Und damit wird das Regime anerkannt?   Man kann doch nicht mit einem umstrittenen Präsidenten, der offensichtlich die Wahlergebnisse manipuliert hat Verhandlungen durchführen. Stattdessen sollte Frau Merkel vielleicht die großen Firmen wie Siemens, Linde, Thyssen-Krup, Lurgi, Burgmann und weitere verbieten die neuesten Technologien in den Iran zu liefern.

Seit drei Wochen schaffen es Obama und Merkel nicht aufrechte Haltung gegenüber den Herrschern aus Teheran einzunehmen. Zum Mord an Neda fiel Obama nur folgender teilnahmsloser Satz ein: „Diejenigen, die sich für Gerechtigkeit einsetzen, sind immer auf der richtigen Seite der Geschichte„. Warum sich wohl Obama nicht auf die richtige Seite der Geschichte stellen will? Und Merkel konnte sich nur zu einem: „Deutschland steht auf Seiten der Menschen im Iran, die ihr Recht auf Meinungsäußerung wahrnehmen wollen“ durchringen, das so viel wert ist, wie Daumen drücken, Glück wünschen und abwarten, welches Ende die Sache nimmt. Welch zynische Haltung von jenem Präsidenten, der alles besser machen wollte als sein Vorgänger und von jener Kanzlerin, die auf  einen ständigen Sitz im UN Sicherheitsrat pocht; also im mächtigsten Organ der UNO, das auch immer wieder mit solchen Sitaution wie jetzt im Iran konfrontiert wird und in Resolutionen hart vorgehen und verurteilen muss.

Das also ist Obamas „Change“, den er während seines Wahlkampfes immer wieder proklamiert hat: wir setzen und mit jedem an den Tisch und machen überhaupt keine Unterschiede zwischen Demokraten, Despoten, die ihr Volk barbarisch unterdrücken oder der Taliban (natürlich spricht man in diesem Fall nur mit den“gemäßigten“). Wir verschließen die Augen vor eklatanten Menschenrechtsverletzungen, wünschen aber den freiheitsliebenden Menschen, die ihr Leben für Demokratie lassen alles Gute und versichern ihnen, dass sie ohne Zweifel für eine gerchete Sache gestorben sind.

Und was ist das Resultat von Obamas Change nach fünf Monaten Amtszeit? Nordkorea ist es plötzlich eingefallen seine Raketen zu testen, während im Irak wieder ständig Bomben hochgehen; derweil haben Taliban teile von Pakistan übernommen und gewinnen an Stärke in Afghanistan.

Es ist wirklich erstaunlich, dass all die klugen Köpfe im Weißen Haus und im Bundeskanzleramt scheinbar nicht darauf gekommen sind, was politische Blogger schon längst wissen: Die Islamische Republik wird ihre Pläne zum Bau der Atombombe niemals aufgeben, denn die Bombe bedeutet die ewige Sicherung der Mullahexistenz. Will man eine Islamische Republik mit Atombombe wirklich ernsthaft verhindern, muss es zum Regimechange kommen. Das geht ganz einfach ohne Raketen und Bomben; die Demonstranten auf den Straßen müssen dazu nur unterstützt werden. Alles andere sind nur fadenscheinige Lippenbekenntnisse.

Read Full Post »

Die Russische Informations- und Nachrichtenagentur „Novosti“ meldet heute, dass die russische Regierung vorerst davon absieht, den Iran mit weiteren Raketen zu beliefern. Diese Kehrtwende in der russischen Außenpolitik ist überraschend und lässt zugleich hoffen. Bislang hat Russland alle Aufforderungen der internationalen Gemeinschaft, dem Iran keine Waffen zu liefern, ignoriert und das Mullah-Regime vor den Vorwürfen, es sei an den Bau einer Atombombe interessiert, verteidigt.

Mit dem neuen Präsidenten Barack Obama hat aber auch eine neue Zeit in der amerikanischen Außenpolitik begonnen: Annäherung ist das Schlüsselwort. Obama will sowohl die Beziehung zu den Russen als auch und vor allem zum Iran verbessern. Die Zeichen dafür stehen im Falle vom Iran besonders günstig, da der ehemalige Präsident Chatami vor wenigen Tagen seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen im Juni bekannt gegeben hat. An dieser Stelle sei schon jetzt gesagt: Chatami wird Präsident! Und da Chatami erstaunlicherweise vom Westen immer als „Reformer“ präsentiert wird, dürfte der temporären Halbwegsnormalisierung der Beziehungen zwischen Iran und den USA nichts mehr im Wege stehen. Damit aber hat Russland wiederum ein Problem, da es seine Interessen in Gefahr sieht. Damit droht dem Iran einen seiner wichtigsten und mächtigsten Verbündeten zu verlieren. Das aber wiederum wäre, so fern die westliche Welt es ernst meint mit den Drohungen gegen die Islamische Republik Iran, die Chance im Sicherheitsrat nun empfindliche Sanktionen gegen Teheran durchzusetzen. Diese Situation sollten die Perser – trotz ihrer durchaus berechtigten Angst vor dem neuen Präsidenten Chatami, der lediglich dazu dienen soll die Position der Mullahs in der Welt wieder zu stärken – als Chance begreifen. Genau jetzt ist es an der Zeit auf sich aufmerksam zu machen und genau jetzt ist es an der Zeit, dass das persische Volk nach 30 Jahren laut aufschreit und es nicht zulässt, dass andere über seine Zukunft entscheiden.

http://de.rian.ru/world/20090217/120172907.html

Read Full Post »

Der neue amerikanische Präsident Barack Obama hat offiziell verkündet, dass er Teheran Gespräche anbietet. Die iranischen Machthaber werden hoch erfreut sein. Gespräche sind toll, denn man kann sie so schön lang ziehen und dann ins Nichts laufen lassen, während man zeitgleich an der Atombombe bastelt. Das wirklich Interessante ist aber, was Teheran auf das Gesprächsangebot erwidert hat: „Wir erwarten vom neuen amerikanischen Präsidenten konkrete Änderungen“, sagt der Sprecher der Mullahs, Gholam Hossein Elham. Man möchte die neue US-Außenpolitik abwarten „und diese dann zum gegebenen Zeitpunkt kommentieren“, so Elham weiter. Zudem werde man sich nur auf Gespräche einlassen, wenn man eine Haltungsänderung der USA gegenüber der Islamischen Republik erkennen würde. Die Mullahs fordern Respekt.

Nun ist das so eine Sache mit Erwartungen: Oftmals hat man große Erwartungen und bewertet dabei seine eigene Position nicht ganz richtig. Das kann zu großen Schwierigkeiten führen. Wir von iranbato haben ja das Ziel aufzuklären und so sind wir auch gerne bereit den Mullahs eine kleine Nachhilfestunde in Sachen internationaler Politik zu geben.

Wann kann man was wie fordern und erwarten? Zunächst einmal ist es besonders wichtig, nicht unter Realitätsverlust zu leiden. Die eigene Position richtig einschätzen zu können, ist ungemein wichtig für den Auftritt nach außen. Wenn man von der internationalen Weltgemeinschaft weitgehend isoliert ist und so großartige Demokraten wie etwa Chavez zu seinen Freunden zählt, der ebenfalls von allen demokratischen Staaten gemieden wird, dann wird es schon etwas schwieriger mit der Erwartungshaltung, denn man hat keine ernstzunehmenden Fürsprecher auf der Weltbühne der Politik. Klar, man hat noch einige Europäer auf seiner Seite, aber im Gegensatz zum Mullah-Regime haben die einen Ruf zu verlieren und wenn die Machthaber in Teheran so weitermachen, dann werden diese auch noch abspringen (und wenn man in Teheran aufmerksam hinhört, was Sarkozy sagt, dann weiß man, sie stehen bereits kurz davor). Es ist aber noch nicht alles verloren. Wenn man das Volk hinter sich hat, dann kann man getrost weiter Erwartungen haben. Nur, da gibt es leider auch einen Haken: Die Perser in ihrer Mehrheit lehnen die Mullahs ab und wünschen sich eine Demokratie.

Jetzt wird es aber verdammt eng mit den Erwartungen, denn hinzu kommt, dass das Mullah-Regime leider auch nichts hat, womit es Druck ausüben kann, damit sich die Erwartungen dann trotz allem erfüllen. Man könnte natürlich den Verkauf von Erdöl und -gas drosseln, aber dann hat man selbst keine Einnahmen mehr und kann den internationalen Terrorismus nicht fördern, um von sich weiterhin abzulenken. Schon jetzt sieht es mit der Wirtschaft des Landes katastrophal aus; wenn man also den Verkauf einschränken würde, würde man sich selbst am härtesten treffen. Nun sind die Mullahs aber besonders schlau und versuchen es umgekehrt: Sie bieten sich als Kunden an, damit die Gegenseite weiß, was sie an ihnen haben könnte. Ob das die richtige Strategie ist? Schließlich verzichten die USA seit 30 Jahren auf den Wirtschaftshandel mit der Islamischen Republik. Und wo soll dann das Geld für Käufe herkommen, wenn es der Wirtschaft so richtig mies geht? Alles kein Problem im Mullah-Land, denn die schlechte Wirtschaft trifft ja nur die Bevölkerung.

Es sieht also nicht gut aus mit den Erwartungen, denn hinzu kommt, dass man ja auch selbst etwas geben muss, um fordern zu können. Das nennt sich dann Kompromiss und das kennen die Mullahs nicht.  Seit 30 Jahren herrschen sie nun einmal ohne irgendwelche Kompromisse machen zu müssen, was sie sagen ist Gesetz. Das mag innerhalb der eigenen Landesgrenzen möglich sein, weil man Widersacher einfach verhaftet, foltert und/oder umbringt. International geht das aber nicht. Die Realität ist also: Man ist nicht in der Position Erwartungen zu haben, die andere Seite sitzt eindeutig am längeren Hebel – besonders dann, wenn sie sich entscheiden sollte mit gesamter Stärke den Mullahs zu begegnen. Erwartungen sind fehl am Platz.

Kommen wir zur Forderung nach Respekt. Respekt, das ist wirklich eine hervorragende Sache, einen respektvollen Umgang miteinander sollte man immer voraussetzen können. Nun ist es aber so, dass die Mullahs stets Unvoreingenommenheit und Respekt erwarten, aber sie selbst veranstalten Holocaust-Wettbewerbe, bewerfen das Bild vom ehemaligen Präsidenten der USA, George W. Bush, mit Schuhen, stellen das Existenzrechts Israels infrage, rufen „Tod Israel“ und „Tod den USA“, bezeichnen die USA als „Satan“. Hört sich alles nicht so respektvoll an. Tja, und daher wird auch die Forderung nach Respekt zum Problem. Denn merke: Respekt muss auf Gegenseitigkeit beruhen oder auch: Behandle andere immer so, wie du von ihnen gerne behandelt werden möchtest. Es ist ungemein vorteilhaft für Herrscher, die in der Vergangenheit mehr dadurch aufgefallen sind, dass sie sich an keine Abmachungen und an kein internationales Recht halten (und damit ein äußerst respektloses Verhalten an den Tag gelegt haben), wenn sie sich entschließen würden das Vertrauen der Weltgemeinschaft zu gewinnen. Aber nein, warum sollte man denn. Im Mullah-Land fordert man immer nur. Nun, mit Respekt sieht es also auch nicht so gut aus.

Es sieht ganz so aus, als ob man nicht so einen großen Spielraum zu Verfügung hat, wie man tut und eigentlich froh sein müsste, dass man Gespräche angeboten bekommt. Freuen tun sich die Mullahs auch, aber sie geben es natürlich nicht zu und tun in ihrer Arroganz so, als ob sie das alles nicht nötig hätten. Klar, wenn man so viel Zuspruch hat sowohl international als auch vom eigenen Volk und damit also ungemein viele Möglichkeiten. Ist doch selbstverständlich, dass die anderen auf einen zukommen müssen. Wie war das noch einmal mit dem Realitätsverlust???

Und welche Lehren sollte Präsident Obama ziehen? Die Islamische Republik ist es nicht wert, dass man Zeit mit Reden verschwendet, weil sie ihrer eigenen Politik folgen wird. Die Mullahs haben Millionen in ihr Atomprogramm hineingesteckt, wenn sie es jetzt aufgeben würden, hätten sie ihr Gesicht verloren und wären politisch geschwächt. Von dem ausgeschlossenen Fall ausgegangen, man könnte sie doch davon überzeugen die Atompläne ruhen zu lassen, was wäre gewonnen? Die Welt wäre nicht wirklich sicherer, denn die Islamische Republik wird weiterhin den internationalen Terrorismus finanzieren, sie wird weiterhin alles daran setzen, dass es zwischen den Palästinensern und Israel zu keinem Frieden kommt, sie wird auch weiterhin dafür sorgen, dass Afghanistan und Irak in der Liste der „Failed States“ ganz oben stehen. Und sie wird ihr eigenes Volk weiterhin brutal unterdrücken.

http://www.ksta.de/html/artikel/1231945333038.shtml

Read Full Post »

Older Posts »