Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Bank Melli’

Es ist schön, wenn sich westliche Medien mit der Islamischen Republik auseinandersetzen und über den Dreck der Mullahs berichten. In der IRI gab es einen unfassbaren Finanzskandal: 3 Milliarden Dollar (!) sind ganz einfach „verschwunden“. Ein einziger Mann hat das Geld eingepackt und sich in Kanada abgesetzt, wo er stolzer Hausbesitzer ist. Eine Immobilie, die sich nur Steinreiche leisten können (vermutlich besitzt er noch mehr, aber darüber haben wir keine verlässlichen Informationen). Es ist auch der IRI bekannt, wo der Typ sich aufhält. Zu seinen Nachbarn in einem der feinenen Gegenden Kanadas zählen auch andere Gestalten der IRI. Ist es möglich, dass er Mann stiehlt, an einen Ort flüchtet, die die IRI kennt und sie rächt sicht nicht? Selten so gut gelacht!

Während die meisten imWesten keine Ahung von diesem einmaligen Vorfall haben, hat sich der österreichische „Standard“ des Themas angenommen, wenn auch nur oberflächlich. Und obwohl das gut gemeint war erkennt man, dass kaum ein europäischer Schreiberling Ahnung von dem hat, was im Mullah-Reich so passiert. Der Autor, der verständlicherweise seinen Namen nicht preisgibt, weil er sich fürchtet, schreibt, dass Ahmadinejad tief in dem Finanzskandal drinsteckt, weil die Spur dieses Betrugs am persischen Volk, zu seinem engsten Mitarbeiter  führt. Der erste Fehler ist: Alle Perser wissen, wer der Dieb ist. Sein Foto wurde von allen persischen Medien im Ausland mehrfach gezeigt. Der zweite Fehler: Ahmadinejad wird seinen Kopf sicher nicht hinhalten müssen. Warum? Ganz einfach: Der einarmige Führer Chamenei steckt ebenfalls drin.

Eines muss man als Grundvoraussetzung verinnerlichen, um die IRI zu verstehen: In diesem Land atmet niemand, stirbt niemand und wird niemand reich ohne, dass der Geistliche Möchte-Gern-Führer Chamenei es weiß. 3 Milliarden Dollar können in einem totalitären Staat nicht einfach so verschwinden. Eine solche Summe bedarf der Zustimmung vieler, ganz vieler Herren und des lieben Führers. Chamenei hat jüngst in seinem Freitsggebet gefordet, die Perser sollen aufhören, die „Sache“ so in die Länge zu ziehen. 3 Milliarden sind also nur mal ne Sache, aha. Und wenn Ahmadinejad tatsächlich allein dahinterstecken  und seinen Mentor und Förderer Chemenei so dermaßen hintergehen würde, wäre er augenblicklich tot. Offiziell würde es vermutlich lauten: „Der Präsident hatte einen Unfall.“ Und von dem Betrug hätten wir nichts mitbekommen.

Chamenei wurde über den Vorgang genauestens unterrichtet und hat vermutlich sogar alles angeordnet. 3 Milliarden Dollar wurden dem persischen Volk gestohlen, es ist unfassbar. Doch vielleicht steckt darin etwas Hoffnung: Die Uhr schlägt 12 für die Mullahs. Ihre treuen Freunde China und Russland wenden sich langsam ab, Assad wird hoffentlich bald gestürzt. Wer bleibt? Der Westen – und das ist erstaunlich – baut stetig mehr Druck auf. Bald müssen sich die Bartträger eine neue Bleibe suchen – hoffentlich. Und dann wollen sie weiterhin das Leben genießen. Vielleicht ist diese „Sache“ ein billiger Trick Vermögen ins Ausland zu schaffen.

Werbeanzeigen

Read Full Post »