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Posts Tagged ‘Ahmadinejad’

Wenn man von Gott geleitet wird wie das bei den Mullahs der Fall ist, dann hilft man natürlich immer bereitwillig aus, wenn gute Freunde in der Klemme stecken. Weißrusslands Diktator Lukaschnenko, der Gegner brutal niederknüpelt, kann seinen kleinen Staat nicht richtig  verwalten und hat Geldsorgen – er ist bald Pleite. Neben den Mullahs haben auch seine Busenfreunde China und Russland Kredite gewährt, doch bei all der Korruption, die im Land herrscht, braucht Lukaschneko ständig Nachschub.

Wie schön, wenn die Bartträger aus Teheran zur Stelle sind, ihrem Volk, das Hunger leidet das Geld wegnehmen und es Diktator Lukaschneko geben. Natürlich nur aus Nächstenliebe und nicht etwa, weil sie im Gegenzug irgendetwas erwarten…

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Ein sehr lesenswertes Interview hat die linke Zeitung „Neues Deutschland“ mit Mina Mossafer geführt, einer Regimegegnerin, die in Berlin lebt. Sie bestätigt, was Iranbaham in seine Beiträgen immer und immer wieder über Karroubi, Moussavi und der Grünen Bewegung schreibt.

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Nachdem der Leser gestern bis kurz vor 22 Uhr auf spiegel.de noch vergeblich nach irgendeiner Meldung aus dem Iran suchte, haben sich die Redakteure dann doch noch aufraffen können etwas online zu stellen. Ja und dann staunte man nicht schlecht: Der Spiegel haut eine Falschmeldung raus. Es stand geschrieben: „Der Volkszorn richtete sich gegen Präsident Mahmud Ahmadinedschad, die Menge skandierte „Tod dem Diktator und weiter „In Anspielung auf Präsident Mahmud Ahmadinedschad riefen sie Tod dem Diktator“.

Bitte was???

Liebe Spiegel-Redakteure, seid ihr so ignorant oder tut ihr nur so? Ich weiß gar nicht, was schlimmer ist, aber ich unterstelle euch, dass ihr nur ignorant tut. JEDER, der sich auch nur ansatzweise mit dem System der Islamischen Republik auseinandersetzt erfährt schnell, dass der allmächtige Mann, der über alles und jeden steht, der Geistliche einarmige Führer Ali Chamenei ist. Ahmadinejad ist ein kleiner Hans Wurst, Chameneis Marionette, der gerade mal bis 5 zählen kann.

Das sollten die elitären Redakteure des Spiegels, die so wahnsinnig viel von sich selbst halten und im direkten Gespräch teilweise arrogant sind, doch wissen oder? Schließlich reisen sie ja auch ins Mullah-Reich und führen Gespräche mit den Möchte-Gern-Reformisten. Gut, sicher jeder macht mal einen Fehler und gerade die, die sich für unfehlbar halten, sind am meisten gefährdet. Vielleicht war es ja nur ein Missverständnis. Nur werden wir das Gefühl nicht los, dass die hiesigen Medien irgendwie ein Problem hatten korrekt zu berichten. Auf dem Blog von Tangsir2569 lesen wir, dass – wie überraschend – ARD und ZDF so ähnlich berichteten wie der Spiegel. Und wer weiß, wer sich da sonst noch so angeschlossen hat. Ja, ja, was sollen wir davon halten? Aber es gibt eine möglich Erklärung: Die Mullahs haben ganz still und heimlich ihr System umgestellt und nun steht in der Islamischen Republik der irdische Präsident über den gottähnlichen Geistlichen Führer. Genau, das ist es!

Aber es gibt noch einen winzig kleinen Haken: Die Leute riefen neben „Tod dem Diktator“ auch „Mubarak, Ben Ali, Du bist der nächste Ali“ (fünftes Video). Na ja, so was kann man ja auch totschweigen…

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`Mal doch nicht den Teufel an die Wand`, sagten heute viele, weil ich angesichts der Bilder aus Ägypten unweigerlich an die Revolution im Iran vor nunmehr 32 Jahren denken musste. Ist es ein Zeichen? Auf den Tag genau vor 32 Jahren brach in diesem historischen Land die Hölle aus, nur wusste es keiner. Und während die Mullahs heute  ihre gnadenlsoe Revoloution feierten, trat Husni Mubarak zurück…

In den Gesprächen, die ich dieser Tage geführt habe, hieß es immer: `Die Ägypter machen nicht den gleichen Fehler oder hörst/siehst du irgendetwas in den Protesten, das darauf hindeutet?`Die Wahrheit ist: Nein, ich sehe nichts, was darauf hindeutet. Aber: Die Perser wollten damals auch nicht einen solchen Staat gründen, der ihnen die Luft zum Atmen wegnimmt. Ich kann mich nicht an Reden von Khomeini entsinnen, in denen er gesagt hat: `Wir werden euch unterdrücken, euch vorschreiben, wie ihr feiern, essen, euch kleiden und denken sollt. Und wenn ihr doch anders handelt, dann werden wir euch foltern und schließlich ermorden.´Khomeini hat gesagt, dass er nichts mit der Politik zu tun haben will. Er wolle nicht regieren, sich lediglich in Ghom niederlassen und seiner Religion nachgehen. Hört sich nicht schlecht an oder? Und wie sieht es heute im Iran aus?

Die Muslim-Brüder sind aber kaum zu sehen, höre ich viele sagen. Und genau DAS macht mir Angst! Ich fürchte mich weniger vor demjenigen, der den Mut hat seine Gesinnung offen zu zeigen und keine scheinheiligen Diskussionen führt, indem er sich auf eine Art präsentiert, nur um gut anzukommen. Ich habe Angst vor denjenigen, der sich versteckt und sich nicht zu erkennen gibt, solange er seine Zeit nicht gekommen sieht. Und wenn es so weit ist, springt er aus dem Hinterhalt und bricht einem das Genick. Und genau deswegen habe ich Angst vor den Muslim-Brüdern. Sie haben sich auffällig ruhig verhalten. Gibt es kritische Stimmen gegen sie, prahlen sie immer wieder damit, dass sie Akademiker in ihren Reihen haben. Als ob Akademiker keine Fanatiker sein können. Und diese Muslim-Brüder sitzen nun am Verhandlungstisch und werden maßgeblich an der Zukunft Ägyptens beteiligt sein. Als Erstes werden sie verlangen, dass das Verbot gegen sie aufgehoben wird. Und daraus ergeben sich dann automatisch andere Optionen. Eines ist jetzt schon klar: Ägypten wird in Zukunft religiöser sein!

Der Verlauf des gesamten Aufstandes deutet darauf hin, dass die Menschen von den Muslim-Brüdern angestachelt worden sind. Die jungen Menschen, die auf die Straßen gegangen und in deren Gesichter so viel Hoffnung zu sehen ist, wurden instrumentalisiert. Als die Proteste anfingen, war kaum die Rede davon, dass Mubarak gehen soll. Schrittweise haben sich die Forderungen verändert. Und nun ist er weg. Aber ich vermute, dass die Muslim-Brüder die Menschen nicht nach Hause gehen lassen werden, denn Mubarak ist zwar weg, aber sein Apparat ist da. Ich hoffe, dass ich mich täusche. Und ich bete, dass die jungen Menschen zu jener Freiheit gelangen, wofür sie Tag um Tag auf den Tahrir-Platz ausgeharrt und gekämpft haben.

Und der Westen? Einmal mehr ist er der dumme aber auch hinterhältige Junge. Die Berichterstattung eine Farce. Es ist widerlich, wie heuchlerisch er tut. Auf einmal spricht man vom Diktator Mubarak, der vorher noch ein enger Verbündeter war. Auf einmal ist er der Teufel in Person. Denn es gibt schließlich ein Ägypten nach Mubarak und da muss es dem Westen ähnlich gut gehen. Also beginnt er sich zu positioionieren.

Doch was war vorher? Wie viele von uns wussten tatsächlich um die Lebensumstände der Ägypter? Nicht viele, weil die Medien nie berichteten. Und nun wird Mubarak als Despot von Amerikas Gnaden dargestellt. Als ob Europa über drei Jahrzehnte Mubarak alles getan hat, um Demokratie für das Land zu erlangen. Jeder weiß, dass Husni Mubarak niemals durch freie Wahlen so lange Zeit an der Macht gewesen ist. Aber der Westen wog sich in Sicherheit mit ihm und hat seine „Wahlen“ nie infrage gestellt. Er war zuverlässig an der Seite des Westens und ein Garant für Stabilität in der Region. All das ist weg und wer weiß, ob nicht nun die Islamische Republik Ägypten gegründet wird. Welch bitteres Ende für dieses historische Land.

Liebe westliche Staaten, die ihr euch  immer so human und demokratisch gibt: Im Iran herrscht seit 32 Jahren ein barbarischer Totalitarismus. Warum ist Chamenei kein Diktator, warum sind seine Schergen, die Demonstranten erschießen nicht wild? Warum wurde Mubaraks Administration in den letzten zwei Wochen als Regime bezeichnet, während Ahmadinejad und seinen Lakaien als Regierung gelten? Ihr wollt euch doch profilieren, also schaut nicht weg, wenn die Perser am Montag zusammengeschlagen werden. Habt den Mut euch hinter das Volk zu stellen und von den Mullahs zu verlangen aufzugeben. Ihr seid doch Demokratieverfechter. Das ist eure Chance, greift sie euch. Und vergesst nicht:  Er wird einen Iran nach der Islamischen Republik geben und ihr bestimmt heute, welchen Platz ihr einnehmen werdet.

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Er war in der Versenkung verschwunden, hat sich wohl versteckt: Der Möchte-Gern-Präsident Moussavi. Jener Moussavi, der in den 80-ern als Khomeinis rechte Hand mehrere hundert Menschen ermordet hat. Obwohl die Mullahs seinen Neffen in vergangenem Jahr getötet haben, hat er eisern geschwiegen. Nicht, dass die Greise noch kurzen Prozess mit ihm gemacht haben.

Nun meldet sich der „Reformer“ zurück und macht einen erstaunlichen Vorschlag: Das Volk soll über Ahmadinejad abstimmen. „Lasst uns dabei sehen, ob das Volk weiterhin seine abenteuerliche und destruktive Politik unterstützt“, meint er. Es bleibt wohl Moussavis Geheimnis, warum er seinen revolutionären Vorschlag auf eine Weise formuliert, die suggeriert, die Perser hätten Ahmadinejad mal tatsächlich akzeptiert. Hat Moussavi das letzte Jahr schon vergessen? Die Menschen haben ihr Leben gelassen, weil sie gegen den illegalen Präsidenten protestiert haben.

Spinnen wir mal etwas weiter. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass es zu einem Referendum kommen würde, ist das Ergebnis klar: Die Menschen wollen den Zwergen-Präsidenten nicht. Was glaubt Moussavi passiert dann? Meint er, er wird zum Präsidenten und kann sich genüsslich seine Taschen vollstopfen?
Wie wäre es mit einem Referendum über die Islamische Republik???? Angeblich, so sagen die Mullahs, wollen die Perser ja nix anderes, als von reaktionären Hinterwäldlern ihr Leben bestimmen zu lassen. Da brauchen die Bartträger ja dann auch keine Angst vor dem Ergebnis eines solchen Referendums zu haben. Wenn die Perser sich bei einer unabhängigen, demokratischen Abstimmung für die Islamische Republik stimmen, soll unsere Stimme für immer schweigen!

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„Eklat auf Abrüstungskonferenz“ titelte heute Spiegel-Online. Der illegale Präsident Mahmoud Ahmadinejad persönlich ist nach New York gereist, um an der ach so wichtigen Konferenz teilzunehmen. Und es kam, wie es kommen musste: Einmal mehr polterte Ahmadinejad los auf den Westen. Seiner Meinung nach müssten die USA am meisten gehasst werden, weil sie die Atombombe in der Vergangenheit eingesetzt hätten und noch heute damit Staaten bedrohen. Wir ersparen uns die Mühe Ahmadinejads „Rede“ hier zu wiederholen und zu kommentieren, weil es nichts Neues und einfach nur ermüdend ist.
Neu ist aber welch schauspielerisches Talent US-Außenministerin Clinton an den Tag gelegt hat: „Die Welt muss Iran Einhalt gebieten“, meinte sie nach dem „Eklat“. Dann sollten die USA mal mit gutem Beispiel voran gehen. Ich kann mich nicht erinnern, dass Mrs. Clintons Präsident Barack Hossein Obama auch Ansatzweise so getan hat, als wollte er der Islamischen Republik ihre Grenzen zeigen. Ein ums andere Mal und auch jetzt noch bietet er den Mullahs Gespräche an und hat sich mehrfach Ohrfeigen abholen müssen. Von einem Harvard Absolventen erwatet man mehr Klugheit, die lässt Obama schmerzlich vermissen.
Ahmadinejad kam nach New York und hat das getan, was er immer macht: Beleidigen und Vorwürfe machen. Die westlichen Staaten haben auch das gemacht, was sie immer machen: Geschockt sein und den Raum verlassen. Nur bieten sie ihm jedes Mal wieder die Gelegenheit dazu, im Namen der Perser zu sprechen und sie zu bloßzustellen. Sie geben ihm die Plattform, die er braucht, sie hören ihm zu. Und dann tun sie auf entsetzt und jeder fordert von der „Welt“, etwas zu tun gegen den Mann.
Wer aber ist nun die Welt? Wer soll vorangehen? Wer muss sich gegen die Mullahs stellen und sagen Stopp? Niemand fühlt sich verantwortlich, doch schöne, wählerfreundliche Worte finden sie alle. Und nach der Konferenz ist vor der Konferenz. Also auf zur nächsten internationalen Debatte in der UNO-Zentrale, einer Organisaion, die sich 65 Jahre nach ihrer Gründung selbst verraten und disqualifiziert hat.

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Geahnt hat man das schon immer, seit er Präsident geworden ist. Doch nun sagt es auch noch sein Minister: Barack Hossein Obama hat keine Ahnung, wie er mit der Islamischen Republik Iran umgehen soll.
Er hat es mit der „Change-Methode“ probiert (wir reichen mal die Hand und sehen, was kommt). Obama ist ja auch heute noch absolut überzeugt, dass sein Vorgänger, George W. Bush, nur Fehler gemacht hat in der Iran-Frage. Man kann sich fast schon das Gesicht Obamas vorstellen als er festgestellt hat, dass die Mullahs die ausgestreckte Hand nicht nehmen, sich auch noch umdrehen und ihren Hintern Richtung USA entblößen (bildlich natürlich).
Und nun ist Barack Hossein Obama mit seinem Latein am Ende und ganz offensichtlich überfordert. So ist es auch nicht verwunderlich, was Ahmadinejad sagt: Obama ist ein Amateur! Ausnahmsweise müssen wir dem illegalen Präsidenten Recht geben. Obama ist nicht in der Lage internationale Politik zu machen, hat in seiner Zeit als Senator nur wenig internationale Erfahrung gesammelt. Das macht sich nun bemerkbar. Viel ist passiert, seit er die Geschicke seine Landes leitet. Wirklich ernst genommen wird er nicht und er ist verantwortlich für viel Unruhe.
Da wäre es eigentlich klug gewesen, einen erfahrenen Außenminister zu haben. Mit Hillary Clinton hat er sich die Person ausgesucht, die ihm im Senat das Leben schwer gemacht hätte. Nur ist sie ist auf der internationalen Politikbühne ebenfalls eine blutige Anfängerin und auch sie scheint überfordert zu sein mit den Mullahs und der gesamten angespannten Lage in Asien.
So bleibt nur zu hoffen, dass die Obama-Administration keine große und folgenschwere Katastrophe auslöst.

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