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Posts Tagged ‘Ahmadinejad’

Am 14. Juni findet die alle vier Jahre stattfindende größte Unterhaltungsshow der Islamischen Republik statt: die Präsidentschaftswahlen.

Eine Interessante Meldung gibt es bereits jetzt: Der frühere Präsident Ali Akbar Rafsanjani, der nach der Revolution zu einem der reichsten Mullhas des Landes geworden ist, wird vom Wächterrat nicht zu den Wahlen zugelassen. Das ist eine ausgezeichnete Medung, denn der 78-jährige Rafsanjani, der aufgrund seines widerlichen Aussehens von den Persern Hai (eine Beleidigung für das Tier) genannt wird, ist ein besonders gefährlicher Mann. Hierbei geht es allerdings weniger um seine zahlreichen Verbrechen (Argentinien hat aufgrund der Terroranschläge 1994 in Buenos Aires Haftbefehl gegen ihn erlassen) als viel mehr darum, dass Rafsanjani jemand ist, der den Westen an den Tisch zurückgeholt und sie beschwichtigt hätte. Nicht ohne Grund sagen viele Exil-Oppositionelle, dass ein Präsident Rafsanjani ihre jahrelangen Bemühungen mit einem Schlag zunichte gemacht hätte. Der Mullah hat zwei Gesichter und gilt unter den verlogenen Geistlichen als der verlogenste.

Wer also macht nun das Rennen in Sachen Präsidentschaft? Oder vielmehr: Für wen entscheidet sich der einarmige Führer Chamenei? Acht Kandidaten stehen zu Wahl, darunter der Attomunterhändler des Mullah-Reiches Said Jalili (deutsche Schreibweise Dschalili). Offiziell gilt der angeblich promovierte Politikwissenschaftler als unabhängig. Die Perser wissen: Er ist des Führers Liebling und daher dürfte er der künftige Präsident sein. Das wiederum ist eine augezeichnete Nachricht, denn: Chameneis Liebling ist genau so stur wie er selbst. Für den Westen bedeutet es: In der Ära nach Ahmadinejad bleibt alles weiterhin beim Alten. Und die Moral von der Geschicht: Die Islamische Republik muss vernichtet werden!

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Unwillkommener Gast

Es gibt nur eine handvoll Staaten, die Mahmoud Ahmadinejad überhaupt bei sich empfangen. Aber offensichtlich gilt: Was die Regierungen und Regime machen kommt beim Volk nicht unbedingt gut an. So passiert in Ägypten.

In der vergangenen Woche war Ahmadinejad in Kairo, um Mursi und seine Islamisten zu besuchen. Und in der Menge passierte es: Ein Mann warf einen Schuh nach dem Mahmoud.Ob er ihn getroffen hat, ist nicht bekannt.

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Das Jahr 2013 ist politisch sehr spannend für den Iran. Im Sommer werden wieder „Präsidentschaftswahlen“ veranstaltet und derzeit ist völlig unklar, wen Chamenei diesmal zum Präsidenten ernennen wird. Nur das es Ahmadinejad nicht wird, ist klar.

Seit Monaten herrscht eine miserable Stimmung im Land. Die Inflationsrate ist unfassbar hoch, Grundnahrungsmittel sind kaum noch zu bezahlen. Und mehr als zuvor denkt fast jeder Perser, wie er das Land verlassen und irgendwo anders ein neues Leben beginnen kann.

Das Regime hat eigentlich nur zwei Wahl-Möglichkeiten: Entweder ist der greise einarmige Möchte-Gern-Gott Chamenei gänzlich auf Konfrontation aus und setzt erneut einen krass konservativen Vollidioten wie Ahmadinejad auf den Thron, oder aber er legt den Westen wieder herein, in denen er ihnen einen sogenannten „Reformer“ präsentiert“, der brillant palavern kann, während im Hintergrund die Perser brutal unterdrückt werden und lustig am Atomprogramm weiter gebastelt wird. Vorteil hier: Dank des „Reformers“ könnten ja auch gewisse Sanktionen, die den Herrschern gerade das Genick brechen, wieder aufgehoben werden.

Wie das Volk nach der Wahl reagiert, ist ebenfalls derzeit nicht einfach einzuschätzen. Ausgehend von den Erfahrungen, die die mutigen Widerständler im Sommer 2009 gesammelt haben, müssten sie eigentlich alles hinnehmen wie es kommt – der Westen wird sie garantiert erneut ganz alleine lassen.

Wie es auch kommen wird, die Lobbyisten der Mullahs im Ausland werden ganze Arbeit leisten und für das Regime weiterhin werben. Und da wir gerade dabei sind: So sehen Lobbyisten der Islamischen Republik aus:

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Jahrelang hatte sich das ZDF bemüht und vor Kurzem war es endlich soweit: Einmalig in der Geschichte des durch Steuergelder zwangsfinanzierten Fernsehsenders, konnte der Möchtergern Präsident Ahmadinejad den Journalisten Claus Kleber interviewen. Wie soll man dieses bittere Schauspiel, in dem Ahmadinejad fast ohne Unterbrechung sprach und dem Journalisten Kleber ständig Fragen stellte, auf die dieser auch noch gelegentlich einging, sonst auch nennen?

Das Interview, das in Teilen einen Tag vor dem persischen Neujahrsfest ausgestrahlt wurde, war eine Farce, die den erfahrenen Journalisten Kleber als Tölpel darstellt. Knappe 45 Minuten lang hat Ahmadinejad die Bühne des öffentlich-rechtlichen Senders genutzt, um seinen antisemitischen Müll zu wiederholen, Amerika als Satan darzustellen, zu versichern, dass „sein Volk“ Deutschland und auch Claus Kleber liebt und allen Regierungen dieser Welt – insbesondere denen der USA und Israel – ungefragt Ratschläge zu erteilen, wie man den richtig regiert. Das können sich die Staaten ja eigentlich auch bei den Vorzeigeherrschern aus Teheran auch direkt abgucken.

Beinahe teilnahmslos saß Kleber Ahmadinejad gegenüber und hat ihn gewähren lassen. Steilvorlagen, die Ahmadinejad in Geboten hat („Wenn Ahmadinejad die Bombe bauen will, wird er es verkünden“), hat er als solche nicht erkannt. Die Menschenrechte hat der Anchorman des ZDF nur mal so am Rande angesprochen, nicht, dass ihm einer noch am Ende vorwerfen kann, er hätte sie außenvor gelassen. Gefühlte 500 mal sprach Ahmdinejad in den knappen 45 Minuten von Gesetzen und Rechten, die für alle gleich sein müssen. Kleber hörte ihm stumm zu. Wie wäre es mit der Frage gewesen, warum im Reich der Mullahs die lächerlichen Gesetze nicht für jeden gelten? Während Israel und Amerika böse sind und das liebevolle Europa gegen die Mullahs aufhetzen, sind die Turbanträger natürlich lammfromm. Wie wäre es mit der Frage gewesen, warum die IRI seit Jahrzehnten die Hamas und die Hisbollah finanziert und so eine ganze Region im Würgegriff hält?

Unfassbar ist, dass die Mullahs sich mittlerweile nicht einmal mehr bemühen, den Schein von der Wahrung der Menschenrechte aufrechtzuerhalten. In Frankreich würden Demonstranten von der Polizei auch brutal behandelt, warum gerät der Iran in den Fokus? Und Claus Kleber guckt vor sich hin und lässt das einfach stehen! Und überhaupt gebe es Nachbarländer, die nicht einmal Wahlen abgehalten haben. Und Claus Kleber schweigt. Kein Hinweis auf die manipulierten Wahlen, kein Ton über den brutalen Sommer 2009. Keine Zurechtweisung des schielenden Ahmadinejads, wie er sich das Recht herausnimmt, im Namen des persischen Volkes zu sprechen, angesichts der Vorfälle vor knapp 3 Jahren.

Der Spitzenjournalist Kleber zog es vor, zu schweigen und zu genießen, dass Ahmadinejad ihn empfangen hat, um eines seiner „seltenen Interviews“ zu geben, wie der Sender verlauten ließ. Damit hat sich der Nachrichtenmann, der offenbar unvorbereitet in das Interview gegangen ist, aber kein Gefallen getan. Es war eine Ohrfeige in das eigene Gesicht, sich wie ein Idiot von einem Mann vorführen zu lassen, an dessen Händen Blut klebt.

Und am Ende des Interviews stellte sich der aufmerksame Beobachter die Frage: „Warum genau sollte das Interview eigentlich stattfinden?“ Denn außer den altbekannten Hasstiraden und Provokationen hatte das Interview nichts zu bieten. Nur die Erkenntnis, dass Claus Kleber ein überschätzter Journalist ist.

Auch wenn das ZDF darauf besteht, das sein Vorzeigejournalist Kleber ein „Kenner der Region“ ist, der ehemalige Washington-Korrespondent hat sich selbst entlarvt und bewiesen, dass er vom Iran keine Ahnung hat. Am Ende des Interviews bedankt er sich bei Ahmadinejad mit dem Wort „Shokran“. Das ist ein arabischer Begriff, der im Iran nicht verwendet wird. Nicht einmal von den Mullahs.

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Es sind keine schönen Nachrichten, die die Perser eine Woche vor ihrem Neujahrsfest „Norooz“ erreichen: Israel sucht  sich Verstärkung für einen Angriff auf die Atomanlagen der Mullahs.

Die Furcht des Staates Israels vor einer Islamischen Republik, die nukleare Waffen besitzt,  ist verständlich und es sollte die gesamte Welt in Sorge versetzen. Und so ist es verwunderlich, dass es noch immer eine lasche Haltung gibt, obwohl sich einiges gebessert hat.
Auch wenn Israels Angst berechtigt und verständlich ist: Ein Angriff auf die Anlagen ist keine Option, weil sie keine dauerhafte Lösung bietet und viele Gefahren birgt.

In erster Linie wären die Menschen im Iran bei einem Angriff womöglich radioaktiven Strahlungen ausgesetzt, die dauerhafte Folgen hätten. Israel selbst müsste nach einem Angriff in ständiger Angst leben, dass die rachsüchtigen Mullahs, nicht auf irgendeinem Wege Vergeltung suchen und das Land, seine Staatsangehörigen oder seine Botschaften Terror-Attacken ausgesetzt werden. Und genau hier liegt der eigentliche Kern des Problems: Solange es eine IRI gibt, solange kann sich Israel nicht in Sicherheit wiegen ob nun mit oder ohne Atombombe. Solange die Mullahs den Nahen Osten beherrschen, wird diese Region immer wieder von Katastrophen erschüttert und es wird nie zum Frieden zwischen Israel und den Palästinensern kommen. Denn das eigentlich Problem Israels und der Welt sind nicht die  nuklearen Waffen der Mullahs, sondern die Mullahs selbst.

Genau hier gibt es  eine einmalige Chance für Israel und für die Welt. Denn Israel und die Mehrheit der Perser haben eines gemeinsam: Ihre Abneigung gegenüber den Mullahs. Anders als die Iraker, die noch am Vorabend des Krieges ihre rostigen Kalaschnikows in die Kameras dieser Welt hielten und Saddam Treue schworen, haben die Perser spätestens 2009 bewiesen, dass sie bereit sind zu kämpfen. Die Welt hat sie aber damals im Stich gelassen und den Aufstand ausgesessen. Mit leeren Händen und ohne Rückendeckung kamen die Menschen gegen das brutale Regime nicht an und haben irgendwann den Alltag einkehren lassen.

Es findet sich kaum ein Perser, der sich nicht aus Herzen wünscht, die dicken, alten Turbanträger mögen auf der Stelle tot umfallen. Aber den Gefallen werden ihnen die Mullahs nicht tun. Es bleibt nur der Kampf. Und angesichts des unfassbaren Verhaltens des Westens in Syrien, werden die Perser nicht noch einmal auf die Straßen gehen. Es sei denn, sie würden Hilfe erhalten.

Es gibt eine historische Chance die Mullahs zu vernichten, sie war niemals größer als heute. Nur muss zugegriffen werden. Ein Angriff auf die Atomanlagen kann nur etwas Zeit herausholen für Israel. Die IRI wird alles daran setzen, das Programm erneut auf die Beine zu stellen, das ist auch den Israelis bewusst. Nur der Sturz der Islamischen Republik kann dauerhaften Frieden bringen.

Wer die Reaktionen der IRI, angesichts der Angriffspläne verfolgt hat, bekommt den Eindruck, dass die Mullahs danach lechzen bombadiert zu werden. Dieser Eindruck ist richtig!
Sie spekulieren darauf, dass die Bevölkerung eine  Wut auf den Westen entwickeln könnte und damit liegen sie leider gar nicht einmal so falsch. Die Merheit der Perser würde einen Angriff nicht verstehen und die Stimmung gegenüber Israel und dem Westen könnte umschlagen. Aber nicht, weil die Perser Antisemiten sind. Das dem nicht so ist, dass die Perser womöglich die älteste Freundschaft, die es je zwischen Menschen gegeben hat, mit dem jüdischen Volk verbindet, wurde in diesem Blog mehrfach diskutiert. Genau so, wie die Tatsache, dass das persische Volk gegenüber dem Westen offen ist.

Die Stimmung könnte umschlagen, weil die Mehrheit der Perser tagtäglich ums Überleben kämpft und genau weiß, dass die Mullahs für ihre Situation zuständig sind. Und sie ist sich dessen bewusst, dass auch der Westen das weiß. Das Regime hat die Privatwirtschaft abgeschafft, wirft das Geld des Volkes in den Hals der Hizbollah und der Hamas, während die Beamten ihre Gehälter nicht bekommen. Schon jetzt gibt es kaum noch eine Mittelschicht, die Mehrheit des Volkes lebt unterhalb der Armutsgrenze. Der Perser, dem Tag ein, Tag aus nur diese einizge Sorge umgibt, wie er über die Runden kommen, seine Miete zahlen und seine Familie ernähren soll und der Dank der Mullahs sein Leben lang Qualen leidet, wird es nicht verstehen, dass sein Land angegriffen wird, womöglich seine Stadt zerstört wird oder er Verwandte verliert. All das kann selbst bei einem gezielten Angriff auf Atomanlagen nicht ausgeschlossen werden. Der Perser leidet Qualen und wird dann auch noch vom Westen bestraft – mit Ausnahme von Israel und den USA – womöglich auch noch von Staaten die jahrelang fette Geschäfte mit den blutrünstigen Herrschern der Islamischen Republik gemacht haben.

Der Perser wird es nicht verstehen, dass der Westen nicht bereit ist, sein Volk dabei zu unterstützen, die Mullahs zu stürzen und es vorzieht, das Land zu bombadieren und womöglich einen Krieg auszulösen. Man muss kein IRI-Experte sein um zu wissen, dass die Mullahs als unmittelbare Reaktion Raketen auf Israel abfeuern könnten, das wiederum eine Reaktion Israels hervorrufen wird.

Und wenn sich die Stimmung gegen den Westen richtet, haben am Ende die Mullahs über Nacht all das erreicht, woran sie bis heute vergeblich arbeiten! Eine womögliche Wut auf den Westen kann bedeuten, dass die IRI ihre Position im Land festigt. Aber nicht, weil die Menschen die Mullahs plötzlich lieben. Es könnte weit aus schlimmer werden, nämlich dann, wenn die Perser dem Regime gleichgültig gegenüberstehen und enttäuscht vom Westen aufhören, von einem freien Iran zu träumen und den Kampf endgültig aufgeben!

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Show beendet

Alle paar Jahre veranstalten die Mullahs eine Volksverarschung, die sie gerne Wahlen nennen. Gestern war es wieder soweit, diesmal war das Parlament dran. Die Bezeichnung ist schon ein Witz: 290 Sitze für 75 Millionen Perser. Im Vergleich: Der Deutsche Bundestag hat aktuell 620 Sitze und repräsentiert fast 82 Millionen Bundesbürger.

Die paar Abgeordnete der IRI haben darüber hinaus nicht einmal irgendwelche Befugnisse. Die Männer und ein handvoll Frauen sind handverlesen und damit niemand den Mullahs vorwerfen kann, das Abgeordnetenhaus würde die Bevölkerung nicht wirklich repräsentieren, wurden auch einige jüdischen, kurdischen und Vertreter anderer Gruppen noch ins Parlament gesetzt – zum schönen Schein.

Die Perser zeigen dieser Unterhaltungsshow, die für das Ausland bestimmt ist, den Rücken, während das Regime alles versuchte, um zu zeigen: Die Menschen lieben uns und tun alles, um ihre Stimme abzugeben. Wie schön, dass der Westen aber lernfähig ist und – anders als in den Jahren zuvor – nicht einfach brav die offziellen Zahlen zu Wahlbeteiligung übernimmt.

Und wie ist die Show am gestrigen Tag nun ausgegangen? Anders als bei den Parlamentswahlen 2009, wo binnen weniger Stunden klar war, dass Ahmadinejad die Perser und die Welt noch weitere vier Jahre quälen darf, lassen sich die Mullahs diesmal etwas länger Zeit. Der Ausgang der Veranstaltung wird erst für morgen erwartet, es zeichnet sich aber ab, dass Ahmadinejad eine Niederlage einstecken muss. Wie überraschend auch, nachdem er vor Monaten bei dem Möchter-Gern-Führer Chamenei in Ungnade gefallen ist.

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Es ist schön, wenn sich westliche Medien mit der Islamischen Republik auseinandersetzen und über den Dreck der Mullahs berichten. In der IRI gab es einen unfassbaren Finanzskandal: 3 Milliarden Dollar (!) sind ganz einfach „verschwunden“. Ein einziger Mann hat das Geld eingepackt und sich in Kanada abgesetzt, wo er stolzer Hausbesitzer ist. Eine Immobilie, die sich nur Steinreiche leisten können (vermutlich besitzt er noch mehr, aber darüber haben wir keine verlässlichen Informationen). Es ist auch der IRI bekannt, wo der Typ sich aufhält. Zu seinen Nachbarn in einem der feinenen Gegenden Kanadas zählen auch andere Gestalten der IRI. Ist es möglich, dass er Mann stiehlt, an einen Ort flüchtet, die die IRI kennt und sie rächt sicht nicht? Selten so gut gelacht!

Während die meisten imWesten keine Ahung von diesem einmaligen Vorfall haben, hat sich der österreichische „Standard“ des Themas angenommen, wenn auch nur oberflächlich. Und obwohl das gut gemeint war erkennt man, dass kaum ein europäischer Schreiberling Ahnung von dem hat, was im Mullah-Reich so passiert. Der Autor, der verständlicherweise seinen Namen nicht preisgibt, weil er sich fürchtet, schreibt, dass Ahmadinejad tief in dem Finanzskandal drinsteckt, weil die Spur dieses Betrugs am persischen Volk, zu seinem engsten Mitarbeiter  führt. Der erste Fehler ist: Alle Perser wissen, wer der Dieb ist. Sein Foto wurde von allen persischen Medien im Ausland mehrfach gezeigt. Der zweite Fehler: Ahmadinejad wird seinen Kopf sicher nicht hinhalten müssen. Warum? Ganz einfach: Der einarmige Führer Chamenei steckt ebenfalls drin.

Eines muss man als Grundvoraussetzung verinnerlichen, um die IRI zu verstehen: In diesem Land atmet niemand, stirbt niemand und wird niemand reich ohne, dass der Geistliche Möchte-Gern-Führer Chamenei es weiß. 3 Milliarden Dollar können in einem totalitären Staat nicht einfach so verschwinden. Eine solche Summe bedarf der Zustimmung vieler, ganz vieler Herren und des lieben Führers. Chamenei hat jüngst in seinem Freitsggebet gefordet, die Perser sollen aufhören, die „Sache“ so in die Länge zu ziehen. 3 Milliarden sind also nur mal ne Sache, aha. Und wenn Ahmadinejad tatsächlich allein dahinterstecken  und seinen Mentor und Förderer Chemenei so dermaßen hintergehen würde, wäre er augenblicklich tot. Offiziell würde es vermutlich lauten: „Der Präsident hatte einen Unfall.“ Und von dem Betrug hätten wir nichts mitbekommen.

Chamenei wurde über den Vorgang genauestens unterrichtet und hat vermutlich sogar alles angeordnet. 3 Milliarden Dollar wurden dem persischen Volk gestohlen, es ist unfassbar. Doch vielleicht steckt darin etwas Hoffnung: Die Uhr schlägt 12 für die Mullahs. Ihre treuen Freunde China und Russland wenden sich langsam ab, Assad wird hoffentlich bald gestürzt. Wer bleibt? Der Westen – und das ist erstaunlich – baut stetig mehr Druck auf. Bald müssen sich die Bartträger eine neue Bleibe suchen – hoffentlich. Und dann wollen sie weiterhin das Leben genießen. Vielleicht ist diese „Sache“ ein billiger Trick Vermögen ins Ausland zu schaffen.

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