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Nicht umsonst hat Europa ganz, ganz tief durchgeatmtet, als klar war das der „Reformer“ Hassan Rohani zum Präsidenten ernannt wurde. Endlich ist der Weg frei, wieder in den Iran zu reisen, wie schön. Und so ließ eine Europäische Deleagtion, angeführt von der finnischen Grünen Tarja Cronberg, auch nicht viel Zeit vergehenen, um den guten Freunden, den greisen Bartträgern, einen netten Besuch abzustatten. Schließlich hat Europa wirtschaftliche Probleme, da müssen die Geschäfte mit dem Mullahs dringend wiederbelebt werden – jetzt wo sie so freundlich sind und bereit sind über ihr Atomprogramm zu sprechen.

Still und leise, fast schon heimlich haben sich die Europaabgeordneten also nach Tehran begeben – und das schon vor vier Tagen! Die Frauen des Europaparalementes haben natürlich so viel Respekt und tragen Kopftuch. Und sogleich findet man auch lobende Worte, allen voran die Cronberg: „Die Tatsache, dass Frauen im iranischen Parlament ihre eigene Fraktion bilden, ihre eigene Gruppe haben, diskutieren, zeigt eine Entwicklung der Gesellschaft. Man muss aber auch bedenken, dass der Iran eine konservative Gesellschaft ist.

Und Sie, liebe Leser, müssen bedenken, dass die Finnin gar keine Ahnung hat wovon sie spricht. Auf welchem Niveau unterhalten wir uns hier eigentlich? Frauen waren in der Zeit vor der IRI Anwältinnen, Richterinnen und Ministerinnen und nun sollen wir vor Freunde hüpfen, weil neun verschleierte Frauen vom einarmigen Banditen Chamenei freundlicherweise ins Parlament gelassen wurden – als Deko versteht sich. Liebe Frau Cronberg erst informieren, dann nachdenken und versuchen die Euro-Zeichen auszublenden und erst dann in die Kamera gucken und losreden. Und was heißt hier, dass der Iran eine konservative Gesellschaft ist? Wer ist die Gesellschaft? Die Mullahs? Ja, dann stimmt die Aussage. Unter Gesellschaft verstehe ich jedoch die Bevölkerung und die ist ganz und gar nicht konservativ. Öfter mal lesen tut auch überbezahlten Europa-Abgeordneten gut.

Und da nun bald Weihnachten ist und Sankt Rohani so freundlich ist, durfte die Delegation auch ganz werbeträchtig mit der langjährig verhafteten Anwältin und Menschenrechtsaktivistin Nassrin Soutoudeh sprechen, die Rohani vor kurzem frei gelassen hat (klar hat er das gemacht, er hat ja auch das Sagen). Auch mit dem Regisseur Jafar Panahi, der im Gefängnis sitzt, durfte sich die Delegation treffen. Alles Anzeichen, dass die islamische Republik auf dem Weg zur Demokratie ist…

Dumm nur, dass auf der Facebook-Seite von Jafar Panahi heute folgendes zu lesen war: „Die Grünen und ihre versteckte sympathie für das Mullah Regime. Nach mehrmaligen Reisen von Claudia Roth nach Iran und ihre Erläuterungen über Besserung der Situation der Gefangenen in Iran, nun eine weitere Parlementarierdelegation unter Leitung von Tarja Cronberg, Mitglied der Grünen in Europaparlament, die den Iran besuchten und sofort von der Mäßigung der politische Lage und Rücklauf der Hinrichtungen in Iran spricht. Gleichzeitig werden über 20 Menschen in verschiedene Gefängnisse in Iran hingerichtet.“ Der Vollständigkeit halber muss gesagt werden, dass Panahi selbst dies nicht geschrieben hat, sondern der in Deutschland lebende persische Schauspieler Ramin Yazdani. Panahi hat aber zu dieser Aussage verlinkt.

Noch tiefer konnte sich die Europaabgeordnete wohl hier vor den Männern, an deren Hände Blut klebt, nicht verbeugen. Nur zur Info: Keine persische Frau verbeugt sich vor einem Mann. Soviel zum Thema konservative Gesellschaft

Noch tiefer konnte sich die Europaabgeordnete wohl hier vor den Männern, an deren Hände Blut klebt, nicht verbeugen. Nur zur Info: Keine persische Frau verbeugt sich vor einem Mann. Soviel zum Thema konservative Gesellschaft

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Da hat die Welt über 30 Jahre darauf gewartet und endlich ist es soweit: Ein Präsident der IRI spricht mit einem Präsidenten der USA – oder anders ausgedrückt Hassan (Rohani) spricht mit Hussein (Barack Obama). Was beide Seiten für ihre Zwecke als Erfolg verkaufen, ist lediglich ein Armutszeugnis für die USA und vor allem für den unverdienten Träger des Friedensnobelpreises Obama. Die jetzige Entwicklung bestätigt unseren Beitrag von vor acht Tagen.

Die IRI hat kaum noch Luft zum atmen, deswegen drückt der immer lächelnde Rohani jetzt mächtig aufs Gas und macht Druck. Binnen drei Monaten soll das Atomproblem gelöst werden. Vermutlich bleibt den Herrschern nur so viel Zeit, bevor ihr islamisches Regime zusammen bricht. Die Sanktionen – eine gute und richtige Entscheidung der westlichen Welt – haben sich voll entfaltet und das Herz der greisen Bartträger getroffen.
Und weil der eloquente Rohani so gemäßigt daher kommt, andere Töne gegenüber dem Staat Israel anschlägt und sogar – WOW unfassbar – einen Vertreter der jüdischen Minderheit Irans mit sich nach New York gezwungen hat, tut ihm der dumme Präsident Obama, der lieber amerikanische Journalisten mit aller Härte begegnet – den Gefallen und stellt ihm die Lockerung der Sanktionen in Aussicht. Alles ganz wunderbar!
Ist schon klar, warum die Welt nach 8 Jahren Ahmadinenjad und seinen aggressiven Aussagen, ausflippt, wenn nun der Turbanträger Rohani daher kommt. Es sollte über eines nicht hinwegtäuschen: Rohani ist ein billiger Abklatsch von Mohammad Chatami, der vor Ahmadinejad Präsident der IRI gewesen ist – 8 lange Jahre. Chatami, der ebenfalls immer freundlich lächelnd durch die Weltgeschichtegeschichte spazierte, und vor allem von einem Kanzler Gerhard Schröder und seinem Außenminister Joschka Fischer hofiert wurde, war ebenfalls sehr gemäßigt und immer gesprächsbereit – während im Land die Menschen bestialisch unterdrückt und ermordet und die Atompläne weiterentwickelt wurden. Nach 8 Jahren Chatami, war das Ergebnis der Gespräche gleich Müll…

Rohani – Benjamin Netanjahu hat es auf den Punkt gebracht – ist und bleibt der Wolf im Schafspelz!

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Immer wenn es eng wird

Es ist so ein gängiges Spielchen, dass man die Uhr danach stellen könnte: Ein jedes Mal, wenn es für die Mullahs kurz vor knapp ist, kommen sie  plötzlich mit so ganz neuen und eher unbekannten Tönen daher. Die Anbiederung an den Westen hat am heutigen Tag der neue Präsident Hassan Rohani übernommen – mit freundlicher Unterstützung der Washington Post. Dort konnte Rohani, der stets verlogen in de Kamera grinst, anbieten, beim Syrien-Problem zu helfen. Natürlich erwähnte er in seinem Namensbeitrag nicht, dass seine Islamische Republik teil des syrischen Problems ist.

Und die Medien Land auf Land ab überschlagen sich vor Freude und kriegen sich gar nicht mehr ein. Hach wie toll, endlich ist im Iran alles wieder gut. Das Gegenteil ist der Fall. Die IRI steht im eigenen Land mit dem Rücken zur Wand. Die Stimmung ist miserabel, die Preise sind enorm gestiegen und selbst das Benzin – bislang immer subventioniert – ist nicht mehr ganz so erschwinglich. Der IRI droht ein Szenario wie 2009. Und dann kommt noch der Druck aus dem Westen und der drohende Angriff Israels. Also was macht man da? Richtig: Anfangen Zeit zu schinden und den Westen abermals und noch einmal verar… Die Demokratien dieser Welt scheinen ihre Lektion noch immer nicht gelernt zu haben. Was muss eigentlich noch passieren?

Es ist kein Zufall, dass Rohani ausgerechnet in der Washington Post schreibt. Er schreibt es nicht für die Leser der Zeitung sondern an den amerikanischen Präsidenten mit der Hoffnung, dass die Sanktionen gelockert werden. Und ganz nebenbei setzt er Obama auch noch unter Druck: Wie soll er denn nun seinem Volk eine IRI-feindliche Politik verklickern, wenn der freundliche Rohani doch so nette Angebote macht. Bleibt nur die Frage: Hatte Obama je vor gegen die IRI ernsthaft vorzugehen?

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Am Freitag war es mal wieder soweit: Die IRI richtete ihre Show namens Präsidentschaftswahlen aus, um die Welt ein wenig zu unterhalten.

Nachdem Rafsanjani im Vorwege von den Wahlen ausgeschlossen wurde, nahmen Iran-Beobachter und auch wir an, dass das Mullah-Reich weiterhin die harte Linie fahren wird und somit haben alle Said Djalili die größten Chancen eingeräumt. Die Mullahs wären wohl aber nicht 34 lange Jahre an der Macht, wären sie durchschaubar.  Und so präsentiert Ali Chamenei der Welt nun also Hassan Rohani, jemand, den die westliche Welt kaum kannte. Rohani, der stets in Mullah-Kluft unterwegs ist, wird als „gemäßigt“ vorgestellt. Er spricht von Frauenrechte ohne sie konkret zu bennenen. Er spricht von Freiheiten ohne zu sagen, was genau das heißen soll. Aber es klingt ja so schön und eben ganz anders als der Müll, den Ahmadinejad so von sich gab.

Mit der Wahl Rohanis ist klar: Die Situation im Mullah-Reich ist noch dramatischer, als bislang angenommen: Die Sanktionen sind so erdrückend, dass die Mullahs nun einlenken müssen. Zumindest tun sie so, denn: In einem Land, indem die Präsidentschaftskandidaten handverlesen sind und alle Kandidaten an das System glauben und sich ihr unterwerfen, weil sie ihm ihr ganzes Sein zu verdanken haben, in so einem Land wird es demokratische Reformen niemals geben – weder nach innen noch nach außen. Rohani hat von ganz oben den Autftrag Zeit zu schinden. Weil er, anders als Ahmadinejad, Gesprächsbereitschaft in Sachen Atomwaffen zeigt. Und weil er bislang weder gegen den Westen noch Israel gehezt hat, atmen Europa und die USA auf, weil sie endlich wieder Gespräche führen können. Es werden wie schon unter „Reformer“ Mohammad Khatami sinnlose Gespräche sein, die ins Leere laufen, weil die IRI das Ziel verfolgt damit Zeit zu gewinnen und die Sanktionen loszuwerdenm die ihr den Rücken brechen. Wenn die Sanktionen dann freundlicherweise aufgehoben sind, droht ja auch keine Gefahr mehr, dass das geschundene Volk noch unruhiger wird und erneut auf die Straßen geht. Die Mullahs reiben sich die Hände!

Und dann ist es ist nicht mehr weit, bis die Mullahs ihre Bombe präsentieren.

 

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Am 14. Juni findet die alle vier Jahre stattfindende größte Unterhaltungsshow der Islamischen Republik statt: die Präsidentschaftswahlen.

Eine Interessante Meldung gibt es bereits jetzt: Der frühere Präsident Ali Akbar Rafsanjani, der nach der Revolution zu einem der reichsten Mullhas des Landes geworden ist, wird vom Wächterrat nicht zu den Wahlen zugelassen. Das ist eine ausgezeichnete Medung, denn der 78-jährige Rafsanjani, der aufgrund seines widerlichen Aussehens von den Persern Hai (eine Beleidigung für das Tier) genannt wird, ist ein besonders gefährlicher Mann. Hierbei geht es allerdings weniger um seine zahlreichen Verbrechen (Argentinien hat aufgrund der Terroranschläge 1994 in Buenos Aires Haftbefehl gegen ihn erlassen) als viel mehr darum, dass Rafsanjani jemand ist, der den Westen an den Tisch zurückgeholt und sie beschwichtigt hätte. Nicht ohne Grund sagen viele Exil-Oppositionelle, dass ein Präsident Rafsanjani ihre jahrelangen Bemühungen mit einem Schlag zunichte gemacht hätte. Der Mullah hat zwei Gesichter und gilt unter den verlogenen Geistlichen als der verlogenste.

Wer also macht nun das Rennen in Sachen Präsidentschaft? Oder vielmehr: Für wen entscheidet sich der einarmige Führer Chamenei? Acht Kandidaten stehen zu Wahl, darunter der Attomunterhändler des Mullah-Reiches Said Jalili (deutsche Schreibweise Dschalili). Offiziell gilt der angeblich promovierte Politikwissenschaftler als unabhängig. Die Perser wissen: Er ist des Führers Liebling und daher dürfte er der künftige Präsident sein. Das wiederum ist eine augezeichnete Nachricht, denn: Chameneis Liebling ist genau so stur wie er selbst. Für den Westen bedeutet es: In der Ära nach Ahmadinejad bleibt alles weiterhin beim Alten. Und die Moral von der Geschicht: Die Islamische Republik muss vernichtet werden!

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Es ist Tradition, dass amerikanische Präsidenten zum persischen Neujahrsfest Norooz Grüße an das persische Volk verschicken. So hat es Ex-Präsident George W. Bush gemacht und so macht es nun auch Barack Hussein Obama.Dabei sind die Neujahrsgrüße auch immer einer gute Gelegenheit, die Politik anzusprechen. Und genau hier zeigt sich, wie gefährlich Barack Hussein Obama ist. Sein einziges Problem scheinen die Atomwaffen zu sein, an denen die IRI in aller Ruhe arbeitet. Kein Wort von den krassen Menschenrechtsverletzungen, kein Wort über die politischen Gefangenen im Land, kein Wort über die zweifelhafte Rolle der Mullahs im Syrien-Krieg. Kein einziges kritisches Wort über die IRI als Ganzes. Nur das Atomprogramm beschäftigt Mr. President – zumindest tut er so.

Nun heißt es im Volksmund: Auch ein blindes Huhn findet mal einen Korn. Nach über 4 Jahren als Präsident scheint Barack Hussein Obama aber noch immer etwas auf der Leitung zu stehen: Die Perser interessiert das Atomprogramm der islamischen Herrscher wenig. Sie haben Alltagsprobleme: In der Nähe von Shiraz gibt es kein Wasser mehr, die Landwirte, die es ohnehin schwer haben, stehen vor dem Ruin. In Khoozeztan, dort wo es die Erdölvorkommen gibt, kaufen sich die Araber gerade Stück für Stück ein und vertreiben so die Perser – ein zweites Nahostkonflikt lässt grüßen. Die Menschen können sich die Grundnahrungsmittel kaum noch leisten, es herrscht eine angespannte Atmosphäre und Barack Hussein Obama hat es nur mit den Atomwaffen. Richtig, die greisen Hinterwäldler dürfen nicht über Atomwaffen verfügen. Doch auch eine islamische Republik ohne nukleare Option ist brandgefählich -sowohl für die Perser als auch für die Welt.

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Gefährlicher Charakter

Bei dieser Meldung von Spiegel Online muss der Leser unweigerlich lachen: Die Islamische Republik will der Welt das Fürchten lehren und präsentiert einen hochmodernen Kampfjet. Nur zu dumm, dass kluge Blogger herausgefunden haben, dass dank Photoshop auch islamische Hinterwäldler so tun könnnen, als seien sie modern ausgerüstet.

Ja, es bleibt einem nichts anderes übrig, als über soviel Dummheit und Rückständigkeit zu lachen. Doch eigentlich sollten uns solche Meldungen eine Warnung sein. Wer so billig betrügt, täuscht und lügt, ist ein gefährlicher Gegner. Soll die Welt der IRI tatsächlich glauben, dass sie nicht an der Atombombe interssiert ist, dass sie nicht den weltweiten Terrorismus unterstüzt, dass sie in ihren Gefängnissen nicht ermordet und vergewaltigt und Minderjährige mit dem Tode bestraft? Wie diese – auf den ersten Blick- witzige Meldung über den gefakten Kampfjet deutlich macht, ist die IRI bereit alles tun um ihre Ziele zu erreichen. Koste es was es wolle.

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