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Archive for April 2016

Interessante Neuigkeiten erreichen uns aus Norwegen: Das Land prüfft derzeit, ob es gegen Iraner vorgehen kann, die norwegische Staatsangehörige sind und munter in die Islamische Republik reisen.

Schätzungsweise 5 Millionen Iraner sind nach der Revolution ins Ausland geflüchtet, quer über alle Staaten der Erde verteilt. Für ihren Asylantrag – die meisten sind Mitte/Ende der 80er Jahre erfolgt – haben 99,9 Prozent von ihnen stets die gleichen Argumente hervorgebracht: Sie seien ganz, ganz stramme Gegner der Mullahs, saßen sogar schon im Gefängnis und wenn sie abgeschoben werden, dann droht ihnen sowas von eine Todestrafe.
Kaum ein Asylantrag wurde abgelehnt, die Exil-Iraner begannen sich in der neuen Heimat eine Existenz aufzubauen und sahen zu, dass sie sobald wie möglich die Staatsangehörigkeit ihrer Wahlheimat annehmen. Und dann passierte etwas sehr spannendes: Die Mullahs sind zwar noch immer an Ort und Stelle, aber von den 99,9 Prozent der ehemaligen politischen Asylanten fingen 95 Prozent an wieder in den Iran zu reisen – ganz ungeniert, in schöner Regelmäßigkeit. Wie von Zauberhand waren alle Probleme ganz plötzlich verschwunden… Sowas kann man auch das Erschleichen der Staatsangehörigkeit unter falschen Tatsachen nennen. Aus unserer Sicht schon immer eine schwere Straftat. Zumal die Vorteile der Mullahs und die Nachteile, Folgen und Kosequenzen für das persischen Volk durch die fröhlichen Aufenthalte der Exil-Perser, der ehemmaligen Asylanten, enorm ist.

Es wurde Zeit, dass ein Staat zumindest in Erwägung zieht, dagegen vorzugehen. Andere sollten sich ein Beispiel an Norwegen nehmen!

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