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Archive for September 2013

Da hat die Welt über 30 Jahre darauf gewartet und endlich ist es soweit: Ein Präsident der IRI spricht mit einem Präsidenten der USA – oder anders ausgedrückt Hassan (Rohani) spricht mit Hussein (Barack Obama). Was beide Seiten für ihre Zwecke als Erfolg verkaufen, ist lediglich ein Armutszeugnis für die USA und vor allem für den unverdienten Träger des Friedensnobelpreises Obama. Die jetzige Entwicklung bestätigt unseren Beitrag von vor acht Tagen.

Die IRI hat kaum noch Luft zum atmen, deswegen drückt der immer lächelnde Rohani jetzt mächtig aufs Gas und macht Druck. Binnen drei Monaten soll das Atomproblem gelöst werden. Vermutlich bleibt den Herrschern nur so viel Zeit, bevor ihr islamisches Regime zusammen bricht. Die Sanktionen – eine gute und richtige Entscheidung der westlichen Welt – haben sich voll entfaltet und das Herz der greisen Bartträger getroffen.
Und weil der eloquente Rohani so gemäßigt daher kommt, andere Töne gegenüber dem Staat Israel anschlägt und sogar – WOW unfassbar – einen Vertreter der jüdischen Minderheit Irans mit sich nach New York gezwungen hat, tut ihm der dumme Präsident Obama, der lieber amerikanische Journalisten mit aller Härte begegnet – den Gefallen und stellt ihm die Lockerung der Sanktionen in Aussicht. Alles ganz wunderbar!
Ist schon klar, warum die Welt nach 8 Jahren Ahmadinenjad und seinen aggressiven Aussagen, ausflippt, wenn nun der Turbanträger Rohani daher kommt. Es sollte über eines nicht hinwegtäuschen: Rohani ist ein billiger Abklatsch von Mohammad Chatami, der vor Ahmadinejad Präsident der IRI gewesen ist – 8 lange Jahre. Chatami, der ebenfalls immer freundlich lächelnd durch die Weltgeschichtegeschichte spazierte, und vor allem von einem Kanzler Gerhard Schröder und seinem Außenminister Joschka Fischer hofiert wurde, war ebenfalls sehr gemäßigt und immer gesprächsbereit – während im Land die Menschen bestialisch unterdrückt und ermordet und die Atompläne weiterentwickelt wurden. Nach 8 Jahren Chatami, war das Ergebnis der Gespräche gleich Müll…

Rohani – Benjamin Netanjahu hat es auf den Punkt gebracht – ist und bleibt der Wolf im Schafspelz!

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Immer wenn es eng wird

Es ist so ein gängiges Spielchen, dass man die Uhr danach stellen könnte: Ein jedes Mal, wenn es für die Mullahs kurz vor knapp ist, kommen sie  plötzlich mit so ganz neuen und eher unbekannten Tönen daher. Die Anbiederung an den Westen hat am heutigen Tag der neue Präsident Hassan Rohani übernommen – mit freundlicher Unterstützung der Washington Post. Dort konnte Rohani, der stets verlogen in de Kamera grinst, anbieten, beim Syrien-Problem zu helfen. Natürlich erwähnte er in seinem Namensbeitrag nicht, dass seine Islamische Republik teil des syrischen Problems ist.

Und die Medien Land auf Land ab überschlagen sich vor Freude und kriegen sich gar nicht mehr ein. Hach wie toll, endlich ist im Iran alles wieder gut. Das Gegenteil ist der Fall. Die IRI steht im eigenen Land mit dem Rücken zur Wand. Die Stimmung ist miserabel, die Preise sind enorm gestiegen und selbst das Benzin – bislang immer subventioniert – ist nicht mehr ganz so erschwinglich. Der IRI droht ein Szenario wie 2009. Und dann kommt noch der Druck aus dem Westen und der drohende Angriff Israels. Also was macht man da? Richtig: Anfangen Zeit zu schinden und den Westen abermals und noch einmal verar… Die Demokratien dieser Welt scheinen ihre Lektion noch immer nicht gelernt zu haben. Was muss eigentlich noch passieren?

Es ist kein Zufall, dass Rohani ausgerechnet in der Washington Post schreibt. Er schreibt es nicht für die Leser der Zeitung sondern an den amerikanischen Präsidenten mit der Hoffnung, dass die Sanktionen gelockert werden. Und ganz nebenbei setzt er Obama auch noch unter Druck: Wie soll er denn nun seinem Volk eine IRI-feindliche Politik verklickern, wenn der freundliche Rohani doch so nette Angebote macht. Bleibt nur die Frage: Hatte Obama je vor gegen die IRI ernsthaft vorzugehen?

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