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Archive for Mai 2013

Am 14. Juni findet die alle vier Jahre stattfindende größte Unterhaltungsshow der Islamischen Republik statt: die Präsidentschaftswahlen.

Eine Interessante Meldung gibt es bereits jetzt: Der frühere Präsident Ali Akbar Rafsanjani, der nach der Revolution zu einem der reichsten Mullhas des Landes geworden ist, wird vom Wächterrat nicht zu den Wahlen zugelassen. Das ist eine ausgezeichnete Medung, denn der 78-jährige Rafsanjani, der aufgrund seines widerlichen Aussehens von den Persern Hai (eine Beleidigung für das Tier) genannt wird, ist ein besonders gefährlicher Mann. Hierbei geht es allerdings weniger um seine zahlreichen Verbrechen (Argentinien hat aufgrund der Terroranschläge 1994 in Buenos Aires Haftbefehl gegen ihn erlassen) als viel mehr darum, dass Rafsanjani jemand ist, der den Westen an den Tisch zurückgeholt und sie beschwichtigt hätte. Nicht ohne Grund sagen viele Exil-Oppositionelle, dass ein Präsident Rafsanjani ihre jahrelangen Bemühungen mit einem Schlag zunichte gemacht hätte. Der Mullah hat zwei Gesichter und gilt unter den verlogenen Geistlichen als der verlogenste.

Wer also macht nun das Rennen in Sachen Präsidentschaft? Oder vielmehr: Für wen entscheidet sich der einarmige Führer Chamenei? Acht Kandidaten stehen zu Wahl, darunter der Attomunterhändler des Mullah-Reiches Said Jalili (deutsche Schreibweise Dschalili). Offiziell gilt der angeblich promovierte Politikwissenschaftler als unabhängig. Die Perser wissen: Er ist des Führers Liebling und daher dürfte er der künftige Präsident sein. Das wiederum ist eine augezeichnete Nachricht, denn: Chameneis Liebling ist genau so stur wie er selbst. Für den Westen bedeutet es: In der Ära nach Ahmadinejad bleibt alles weiterhin beim Alten. Und die Moral von der Geschicht: Die Islamische Republik muss vernichtet werden!

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