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Archive for März 2013

Norooz 2013

Friedlich feiern die Perser auch in diesem Jahr Norooz am Grab von Kourosh II. (im Hintergrund). In diesem Jahr wurde die feiernde Masse von Schlägertruppen des Mullah-Regimes mit Granaten beworfen.

Vor ein paar Jahren feierten einige mutige Menschen das persische Neujahrsfest Norooz am Grab von Kourosh II. dem Gründer des persischen Reichs. Jahr für Jahr wiederholen sie diesen symbolische Akt  und mussten in diesem Jahr um ihr Leben fürchten. Schlägertypen der Islamischen Republik hatten sich – zivil gekleidtet – unter den friedliche feiernden Menschen gemischt. Sie begannen – ungeachtet dessen, dass sie sich an einem historischen Ort befinden – Granaten auf die Menschen zu werfen. Mit lautem Gebrüll forderten sie die Frauen, Männer und Kinder auf, die Grabstätten von Imamen aufzusuchen. So weit bekannt wurde zum Glück niemand verletzt und die Grabstätte von Kourosh dem Großen nicht beschädigt.

Das historische Norooz-Fest ist den Mullahs schon immer ein Dorn im Auge gewesen, weil es eines der größten historischen Belege ist, dass die Perser nicht ursprünglich dem Islam angehören. Dieser Punkt der Geschichte ist für die Mullahs, die versuchen die historische Vergangenheit des Irans und seine Errungenschaften für die Menschheit auszzulöschen, schon immer ein dunkler Fleck gewesen. In den Schulbüchern haben sie die Geschichte neu schreiben lassen, aber aus den Köpfen der Perser können sie  auslöschen, woher sie stammen. Vor allem im Exil, wo die Möglichkeiten groß sind, wird dieses Neujahrfest järhlich ein kleines Stückchen größer gefeiert

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Es ist Tradition, dass amerikanische Präsidenten zum persischen Neujahrsfest Norooz Grüße an das persische Volk verschicken. So hat es Ex-Präsident George W. Bush gemacht und so macht es nun auch Barack Hussein Obama.Dabei sind die Neujahrsgrüße auch immer einer gute Gelegenheit, die Politik anzusprechen. Und genau hier zeigt sich, wie gefährlich Barack Hussein Obama ist. Sein einziges Problem scheinen die Atomwaffen zu sein, an denen die IRI in aller Ruhe arbeitet. Kein Wort von den krassen Menschenrechtsverletzungen, kein Wort über die politischen Gefangenen im Land, kein Wort über die zweifelhafte Rolle der Mullahs im Syrien-Krieg. Kein einziges kritisches Wort über die IRI als Ganzes. Nur das Atomprogramm beschäftigt Mr. President – zumindest tut er so.

Nun heißt es im Volksmund: Auch ein blindes Huhn findet mal einen Korn. Nach über 4 Jahren als Präsident scheint Barack Hussein Obama aber noch immer etwas auf der Leitung zu stehen: Die Perser interessiert das Atomprogramm der islamischen Herrscher wenig. Sie haben Alltagsprobleme: In der Nähe von Shiraz gibt es kein Wasser mehr, die Landwirte, die es ohnehin schwer haben, stehen vor dem Ruin. In Khoozeztan, dort wo es die Erdölvorkommen gibt, kaufen sich die Araber gerade Stück für Stück ein und vertreiben so die Perser – ein zweites Nahostkonflikt lässt grüßen. Die Menschen können sich die Grundnahrungsmittel kaum noch leisten, es herrscht eine angespannte Atmosphäre und Barack Hussein Obama hat es nur mit den Atomwaffen. Richtig, die greisen Hinterwäldler dürfen nicht über Atomwaffen verfügen. Doch auch eine islamische Republik ohne nukleare Option ist brandgefählich -sowohl für die Perser als auch für die Welt.

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