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Archive for Februar 2012

Normalerweise setzt sich iranbato nur mit der Politik rund um den Iran auseinander. Normalerweise, aber es ist eben nicht normal, einen Oscar zu gewinnen.

Für sein grandioses Werk „Nader und Simin – Eine Trennung“ hat der mutige Regisseur Asghar Farhadi  nach zahlreichen Preisen auch den begehrtesten Filmpreis, den Oscar gewonnen.

Mutig war auch seine Rede:

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Unehrliche Sanktionen

Eigentlich ist es hervorragend: Präsident Obama erhöht den Druck auf die IRI, indem er die Sanktionen verschärft. Leider wirken diese aber unehrlich und man wird das Gefühl nicht los, dass sie bei der erst möglichen Gelegenheit wieder aufgehoben werden. Warum das so ist? Im November finden die Präsidentschaftswahlen statt und Obama hat wenig, womit er für sich werben kann. Innenpolitisch hat er kaum was bewältigt, die Wirtschaft der USA ist am Boden. Die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation ist vor knapp vier Jahren aber der Grund gewesen, dass ihn die Amerikaner gewählt haben. Sie trauten es McCain nicht zu. Und Obama hat versagt wo er nur konnte: Der muslimischen Welt und vor allem den Mullahs hat er die Hand gereicht und hat eine Ohrfeige nach der anderen kassiert. Die Terrorgefahr in den USA hat in seiner Präsidentschaft zugenommen. Obama wollte alles anders und besser machen als Vorgänger George W. Bush, er hat nicht geschafft, hingegen aber vieles verschlechtert. Seit Obama Präsident ist, verschärft sich der Ton, der uns aus Teheran erreicht. Die Bartträger und ihre Lakaien, nehmen den Mund voll  – zu voll. Unter Bush haben sie sich längst nicht so weit aus dem Fenster gehängt, weil sie wussten, dass der Republikaner  jemand ist, der handelt. Und Obama? Eine Witzfigur!

Unvergessen, wie dilettantisch er und seine Außenministerin Hillary Clinton, die zum Glück abdankt, sich im Sommer 2009 verhalten haben. Scharfe Attacken hätte es geben müssen, als die Welt Zeuge wurde, wie die Mullahs das Volk verprügelten. Was tat Obama: Er schwieg. Ein lautes, nicht auszuhaltendes Schweigen. Erst als die junge Frau Neda auf offener Straße mit einer Kugel ermordet wurde, musste Obama handeln.

Nun will er wiedergewählt werden, weil er glaubt, dass er es verdient hat. Macht kann ja so dermaßen die Sicht trüben. Auch die eines Friedensnobelpreisträgers, der mit dem Preis beschenkt wurde, noch bevor er sich als Präsident gezeigt hatte.

So kur vor den Wahlen fällt ihm dann die IRI ein. Schön wär´s, wenn Obama von seinem Friede-Freude-Eierkuchen-Kurs abkommen und endlich an das persische Volk denken würde. Aber seine Strategie macht nun mal einen unehrlichen Eindruck!

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