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Archive for Januar 2012

EU Öl-Embargo beschlossen

Gute Nachrichten: Die EU hat sich endlich durchringen können, ein Öl-Embargo gegen die IRI zu verhängen. Ich muss zugeben, dass ich nicht ernsthaft daran geglaubt habe, zu lasch ist der Westen, insbesondere Europa, in der Vergangenheit gewesen. Das Embargo soll ab dem 1. Juli greifen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Mullahs nicht plötzlich wieder „Gespräche“ anbieten.

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Der Ton wird schärfer

Ganz neue Seiten zeigt Präsident Obama, der bislang außenpolitisch, sagen wir mal, eher unglücklich wirkte. Spiegel-Online zufolge soll er den Geistlichen-Möchte-Gern-Führer der IRI direkt gewarnt haben, die Straße von Hormus nicht zu blockieren. Das ist erstaunlich, war Obama bislang nicht unbedingt damit aufgefallen, den Mullas das Leben schwer machen zu wollen.

Im Gleichen Artikel wird allerdings auch deutlich, wie sich Obamas Amerika den Arabern an den Hals wirft und ihnen schmeichelt, weil sie glaubt, sie könnten Verbündete sei. So wird  US-Admiral Jonathan W. Greenert, Chief of Naval Operations zitiert, der den Persischen Golf als arabisch bezeichnet. Wir haben an verschiedenen Stellen deutlich gemacht, dass es einen arabischen Golf nie gegeben hat. Auch die UNO empfiehlt die Bezeichnung Persischer Golf. Wer das irgnoriert, zeigt seine Arroganz und degradiert die UNO. Interessant ist dabei, dass es immer jene Regierungen sind, die lauthals nach der UNO rufen, wenn es ihnen gerade in den Kram passt.

Wir werden auch in Zukunft nicht müde für alle Ignoraten zu wiederholen: Es gibt historisch gesehen keinen arabischen Golf. Es gibt ausschließlich den Persischen Golf und wer sich als Demokrat bezeichnet, hält sich an die Empfehlung der Vereinten Nationen!

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Kompakt zusammengestellt hat „The European Circle“ unter der Überschrift „Leere Drohungen und volle Wasserstraßen„, den augenblicklichen Stand des  politischen Iran-Dschungels.

Nur eines verwundert: Exil-Perser haben über viele Jahre fast schon darum gebettelt, der Westen möge sein florierendes Geschäft mit der IRI einstellen. Vor allem der Handel mit dem Öl – die Haupteinnahmequelle der Islamischen Republik – war ihnen dabei ein Dorn im Auge. Das Öl ist sozusagen das Herz des Regimes: Fallen diese Gelder aus, ist die IRI massiv geschwächt. Interessant ist, dass „The European Circle“ das andesr bewertet und der Meinung ist, dass die Sanktionen den Mullahs nichts anhaben. Dabei wird deutlich, dass der augenblickliche Zustand über die katastrophale wirtschaftliche Entwicklung des Landes offensichtlich noch lange nicht allen bekannt ist. Unter der Last der Sanktionen bricht das Regime beinahe zusammen. Als Faustregel gilt hier: Wenn die Mullahs sich ganz besonders anstrengen so zu tun, als würde sie ein Maßnahme des Westens nicht interessieren, sind sie ganz besonders in Schwierigkeiten.

Es ist zu hoffen, dass das Öl-Embargo des Westens auf den Weg gebracht wird. Die IRI wird diese Sanktionen deutlich spüren. Auch das Volk wird leiden, das bleibt bei Sanktionen nicht aus. Doch damit ist viel Hoffnung verbunden: Bereits jetzt ist die Zahl der Arbeitslosen im Iran unfassbar hoch, ebenso die Zahl jener Menschen, die in Armut leben. Dies ist beschämend, angesichts des Reichtums, das im Land vorhanden ist. Grundnahrungsmittel sind derzeit bereits so preisintensiv, dass viele von ihrem Kauf absehen müssen.

Worin soll die Hoffnung liegen? Die Perser haben bis heute, fast 33 Jahre nach Gründung dieser Schandrepublik, immer versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen und sich den Umständen gefügt. Bequemlichkeit spielte ebenso eine Rolle wie auch Angst. Die Angst, das haben die Perser im Sommer 2009 beeindruckend bewiesen, haben sie beinahe besiegt. Geblieben ist die Bequemlichkeit. Zum Beispiel die eines ausgebildeten Arztes, der heute medizinische Produkte verkauft, anstatt in einer Praxis Menschen zu behandeln. Es lohne sich nicht als Arzt zu praktizieren, zu unsicher und zu geringe Einnahmen. Den Verkäuferjob hat er, der in der Uni zu den besten Studenten zählte, angenommen, um Frau und Kind ernähren zu können. „Ich werde in 100 Jahren nicht auf die Straße gehen, um zu protestieren. Ich will nur einigermaßen anständig Leben.“, erklärte er den Grund, weswegen er im Sommer 2009 zu Hause geblieben ist. Es bleibt sein Geheimnis, was als anständiges Leben unter diesem Terror-Regime versteht. Er wird aber  noch einmal darüber nachdenken müssen, ob es zu Hause bleibt, wenn die Familie Hunger leidet, weil er seinen Arbeitsplatz verloren hat.

 

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