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Archive for März 2011

Ja, auf die Deutschen können sich die Mullahs immer verlassen. Weil die Islamische Republik mit Sanktionen dazu gebracht werden soll, ihr Atombombe aufzugeben, ist ihr wirtschafliches Handeln stark eingeschränkt. Viele Geschäfte, die einst reibungslos über die Bühne gelaufen sind, sind derzeit etwas schwierig. Eigentlich wären sie unmöglich, wenn die Deutschen nicht so hilfsbereit wären und indirekt Geschäfte für ihre Mullah-Freunde abwickeln würden, wie die Süddeutsche Zeitung schreibt.

Und wer soll es den deutschen Politikern eigentlich noch abnehmen, wenn sie zu bestimmten Jahrestagen immer wieder  ihre Verantwortung für den Staat Israel anpreisen und die Wichtigkeit der Menschenrechte betonen? Wo bleibt diese Verantwortung, wenn sie konkret gebraucht wird? Solange die Islamische Republik über Geld verfügt, solange wird sie ihr Bombem-Pläne nicht aufgeben. Und wenn sie die Bombe erst einmal hat, dann möchte ich gerne mal die westliche Welt erleben, wie sie sich für Israel einsetzt.

Und was die Menschenrechte angeht: Wenn die Kacke am dampfen ist, dann tritt wieder einer vor die Kameras, setzt die diplomatisch korrekte Maske der Besorgnis auf und tut so, als ob er es nicht duldet und ein Freund der Perser ist und die Mullahs gaaaaaanz böse findet. Bis zur nächsten Geschäftsabwicklung ist auch schon wieder Gras über die Sache gewachsen. Damit die greisen Mörder aus Teheran es den Deutschen nicht übel nehmen, dass sie öffentlich so besorgt tun müssen, lädt man irgendeinen Funktionär von ihnen ins Land ein und umgarnt ihn.

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Die Herrscher der Islamischen Republik werden nie müde aller Welt vorzulügen, wie demokratisch es bei ihnen zugeht. Dummerweise kommen aber immer wieder Meldungen dazwischen, die das Gegenteil verdeutlichen: Nun wurde bekannt, dass die Arbeiter von Unternehmen aus der Stadt Ghazvin seit einem Jahr einfach mal kein Gehalt mehr bekommen haben! Jetzt kann man sagen, was haben Unternehmen mit den Mullahs zu tun? An dieser Stelle ersparen wir uns eine detallierte Ausführung über den allgemeinen Einfluss der Politik auf die Wirtschaft. Wir ersparen uns auch die Ausführung darüber, dass in einem demokratischen Systen ein solches Verhalten von Unternehmen gar nicht möglich ist, denn mit der unabhängigen Justiz würde Betroffene schnell ihr Recht einklagen können. Womöglich würde es aber in einem demokratischen Land gar nicht erst so weit kommen, weil bereits vorher die Politik eingreifen würden. Aber lassen wir das.

In diesem Fall in Ghazvin sind die Mullahs direkt verantwortlich – warum? Privatwirtschaft exisitiert im Gottesstaat nicht. Gerade große Unternehmenm, die sich eine Vielzahl von Angestellten leisten können, sind staatlich, meist in den Händen der barbarischen Pasdaran (Revolutionsgarde), die Kampfhunde von Chamenei.

Wo mag das Gehalt der Arbeiter, die ohnehin beschämend wenig verdienen, wohl geblieben sein. Wir wissen es nicht, aber: Es lohnt sich immer mal bei der Hizbollah und der Hamas nachzuschauen.

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Zwar sind die Bilder vom Norooz-Fest vor zwei Jahren, aber sie verlieren nicht an Bedeutung. Die Perser lassen es sich nicht nehmen ihr historisches Fest zu feiern. Die  beeindruckend schönen Bilder vom persischen Neujahrsfest 2568  im Iran stellt Tangsir auf seinem Blog zur Verfügung. Wir haben heute Morgern fälschlicherweise angenommen, dies wären die Bilder vom diesjährigen Neujahsfest, dafür bitten wir um Entschuldigung. Vielen Dank an Tangsir, der uns imformiert hat.

Weiter zum Blog von Tangsir

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Einmal im Jahr wird Barack Hossein Obama gezwungen zum Iran Stellung zu beziehen. Sonst schweigt sich Mr. Change ja ausgiebieg zu der Brutalität der Mullahs aus.

Heute ist wieder dieser Tag im Jahr, das persische Neujahrsfest Norooz. Im vergangenen Jahr hat die UNO Norooz in die Liste der Kulturerben der Menschheit aufgenommen.

Während Barack Hossein Obama in den vergangenen Jahren mit seiner Erklärung zum Norooz, stets einen Gruß für die Mullahs mitschickte, hat er es sich diesmal anders überlegt. Vielleicht hat Obama erkannt, dass seine lasche Politik unter anderem Verantwortung trägt für die Ereignisse in den nordafrikansichen Staaten, in Nordkorea und nicht zuletzt im Iran. Diesmal hat sich Obama davon distanziert den Mullahs Honig um den Bart zu schmieren. In diesem Jahr hat er sich an die Demonstranten gewendet, an die vielen mutigen Menschen, die auch noch am vergangenen Dienstag auf den Straßen waren. Nichts war davon in den hiesigen Medien zu lesen.

Wir hoffen, dass Barack Obama sich an seine Worte aus seiner heutigen Erklärung erinnern wird, wenn die Zeit für Unterstützung und Solidarität mit den Persern gekommen ist.

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Es ist kein Geheimnis: Rafsanjani kann Chamenei nicht ausstehen. Er sieht sich als großen Geistlichen Führer, hält sich für klüger. Rafsanjani ist ein mit allen Wassern gewaschener Mullah, der besonder hinterhältig ist. Der Westen bezeichnet ihn gern als moderat, weil Rafsanjani grundsätzlich vieles, wenn nicht alles tut, wenn der Preis stimmt.

Kürzlich wurde seine Tochter von Basijis angegriffen und übelst beleidigt. Nun hat Chamenei dafür gesorgt, dass Rafsanjani aussortiert wird: Ab sofort ist er nicht mehr Vorsitzende des Expertenrates. Vielleicht ist Rafsanjanis Ego so dermaßen angegriffen, dass er zum Gegenschlag ausholt? Wir hoffen drauf.

Die Aufnahme ist nicht gut, aber immerhin: Das Video zeigt Rafsanjanis Tochter, die von den Basijis verbal angegriffen und bedrängt wird. Der Typ mit dem Bart sagt ihr, dass er sie zerreißen wird, sie und ihre Familie, angefangen bei ihrem dreckigen Vater. Immer wieder schreien die Basijis ihr und ihrem Leibwächter Müll hinterher. Am Ende rufen sie  „Tod Hashemi“, damit meinen sie Rafsanjani.

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Ein sehr lesenswertes Interview hat die linke Zeitung „Neues Deutschland“ mit Mina Mossafer geführt, einer Regimegegnerin, die in Berlin lebt. Sie bestätigt, was Iranbaham in seine Beiträgen immer und immer wieder über Karroubi, Moussavi und der Grünen Bewegung schreibt.

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