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Archive for Dezember 2009

Die Proteste im Iran halten an und die Schläger Truppen des Mullah-Regimes gehen immer brutaler mit den Menschen um. Ein Video bei bild.de zeigt, wie barbarisch die Schergen des Regimes auf die Menschen losgehen. Genau mit diesem Regime will sich Obama, Träger des Friedensnobelpreises noch immer an einem Tisch setzen. Ganz unberührt von den Bildern.
Dabei geben westliche Diplomaten, die nicht den Mut haben ihre Identität preiszugeben, ganz ungeniert zu, dass sie die Mullahs gar nicht loswerden wollen. Nichts anderes bedeutet der Satz: „Wir waren nie sonderlich begeistert von der Idee, die ganze Welt dazu zu bringen, ihre wirtschaftlichen Beziehungen mit Iran abzubrechen. Genau das aber müsste passieren, damit das Regime in die Brüche geht.

Unterdessen heucheln Kanzler, Präsidenten und Ministerpräsidenten des Westens Mitgefühl vor und „verurteilen“ das Vorgehen des Regimes. Wie glaubwürdig kann das wohl sein? Und wie wichtig können ihnen Menschenrechte wirklich sein? Wenn die Perser rufen, ja aus vollem Leibe schreien „Tod der Islamischen Republik“ und dafür mit ihrem Leben bezahlen, wie kann ein „westlicher Diplomat“ dann noch eine solch vernichtende Äußerung machen? Wie kann Präsident Change, der noch immer den Anspruch hat alles als besser als Bush zu machen, sich mit solchen Mördern wie die Mullahs an einen Tisch setzen wollen? Und wie ernst meint es der Westen tatsächlich mit der Bekämpfung des Terrorismus, wenn man den Terrorunterstützer Nr.1 versucht am Leben zu erhalten?
Hoffentlich bekommen wir bald antworten!

Mehrere Augenzeugen haben sich bei den persichen Exil-Medien gemeldet und die Echtheit bestätigt!

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Nachdem Frankreich sich als erstes Land geäußert und das brutale Vorgehen des Mullah-Regimes kritisiert hat, sah wohl auch US-Präsident Obama, dass ein weiteres Schweigen äußerst peinlich ist (gerade dann, wenn man der Träger des Friedensnobelpreises ist). Am gestrigen (!) Tag sprach er aus seinem Urlaubsort Hawaii

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Wer ist Moussavi?

Es ist schon erstaunlich, was in den deutschen Medien derzeit so geschrieben wird. Es ist allen ein zwanghaftes Anliegen den Schein aufrechtzuerhalten, es ginge immer noch um Moussavi. Die Farbe grün ist im Iran kaum noch zu sehen, den Namen Moussavis hört man ebenfalls nur noch sehr selten. Moussavi zeigt sich selten und äußert sich noch seltener. Aber die klugen Köpfe bei den namhaften deutschen Publikationen wissen, es geht immer noch um Moussavi.
Dazu passend suchen sie sich dann auch diejenigen „Iran-Experten“, die natürlich allesamt so dermaßen im Geschehen sind, dass sie den Journalisten mit ihren Aussagen das liefern, was diese brauchen. So zitiert der Focus Mehran Barati, vielen seit der Vermählung seiner Tochter mit Joschka Fischer (ein guter Freund der Mullahs), erst ein Begriff, der natürlich ganz genau weiß, was die Perser wollen.
Lieber Herr Barati, haben Sie plötzlich über Nacht die persische Sprache verlernt? Oder versuchen Sie den Menschen Persiens ihre persönliche Meinung aufzudrücken? Die Menschen schreien: „Tod der Islamischen Republik“, da ist kein Platz für ein Moussavi, der nicht den Mut hat, sich von den Mullahs und ihrer Republik zu distanzieren. Die Menschen rufen nicht „Wir wollen Moussavi“. Woher also wollen Sie so genau wissen, dass für viele „Moussavi noch der Hoffnungsträger sei?“
Demnächst gibt es garantiert ähnliche „Experten-Meinungen“ von den altbekannten Iran-Kennern wie Bahman Nirumand, Katajun Amirpur, Navid Kermani… Hoffentlich haben wir niemanden vergessen!

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Von Demonstration zu Demonstration werden die Perser mutiger und scheuen nicht die Konfrontation mit den Schlägertruppen der Mullahs. Dabei gelingt es ihnen immer wieder, einige von ihnen zu überwältigen. Das nachfolgende Video zeigt einen solchen „Polizisten“, der überwältig wurde. Die Menschen fragen ihn, warum er das macht (also warum er schlägt). Er bittet sie um Entschuldigung.

Es gibt zunehmend Anrufe bei persischen Exil-Medien, die darüber berichten, dass längst nicht alle Basijis und angehörige der paramilitärischen Einheit Sepahe Pasdaran (Revolutionsgarden) bereit sind zuzuschlagen. Augenzeugen berichten, dass einige von ihnen oftmals auch dazwischen gegangen sind, wenn ihre gewissenlosen Kollegen brutal zuschlugen. Ob es stimmt, kann man mit Gewissheit nicht sagen. Doch ist davon auszugehen, dass es viele Mitglieder dieser Gruppierungen geben wird, die nicht überzeugt sind von dem was sie tun sollen.

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Mittlerweile wurde bestätigt, dass der Neffe von Mir Hossein Moussavi erschossen wurde.
Auf You Tube existiert ein Video, dass angeblich den getöten Mann zeigt.

Im Sommer sagte Moussavi noch: „Jomhurie Eslami na ye kalam kamtar, na ye kalam bishtar“ (etwa: die Islamische Republik steht nicht zur Debatte). Ob er das nach diesem Tag auch noch so sagen wird?

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Proteste

Den Tod von Ayatollah Montazeri haben die Menschen erneut zum Anlass genommen auf die Straßen zu gehen. Seit gestern gibt es schwere Ausschreitungen, bei denen einige Demonstranten von den Schergen des Regimes getötet wurden. Es ist schwierig an zuverlässige Informationen zu gelangen, da Journalisten ihrer Arbeit nicht nachgehen können. Wirklich klar ist nur, dass es sehr schwere Auseinandersetzungen sind und die Situation zu eskalieren droht.


Außerdem berichtet die Nachrichtenagentur, dass wohl der Neffe von Mir Hossein Moussavi getötet wurde

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Es ist schon erstaunlich, wie die westlichen Berichterstatter sich gegenseitig zu übetrumpfen versuchen bei ihren Lobeshymnen auf den kürzlich verstorbenen Montazeri. Man muss ihm zugute halten, dass er anders war als diejenigen, die heute die Herrscher des Landes sind. Aber Montazeri ist weit davon entfernt ein Heiliger zu sein.
Montazeri ist der Vater der Islamischen Republik. Er ist der Architekt des „Velayate Faghih“, des Postens des Geistlichen Führers. Er sollte Khomeini nach seinem Tode beereben, doch fiel er in Ungnade. Er zeigte Mut: Als die Revolution sich gefestigt hatte, begannen die Schergen des Regimes in einer Nacht- und Nebelaktion Mitglieder der „Volksmujahedin“ zu töten. Auch Mitglieder der „Fadayane Khalgh“ (linke Gruppierung) fielen der Brutalität zum Opfer. Montazeri schrieb Khomeini damals einen Brief, in dem er zu bedenken gab, dass es wenig islamisch sei diese Menschen ohne Gerichtsverhandlung gruppenweise zu töten. Das war der Bruch; er verlor nicht nur die Möglichkeit der Geistliche Führer zu werden, er machte sich die Herrscher zum Feind.
Doch Montazeri war kein unbeschriebenes Blatt und es ist peinlich, wie wenig Wissen Spiegel, Welt & Co. haben, wenn sie ihn gerade zum Heiligen emporheben.
Die Revolution war gerade wenige Tage alt, Khomeini war in den Iran zurück gekehrt. In den ersten Monaten war eine Schule in Teheran seine Unterkunft, seine engsten Gefährten -darunter auch Montazeri- waren um ihn herum. In dieser Schule wurden im Akkord hochrangige Offiziere des Militärs auf dem Dach des Gebäudes erschossen. So wie das seinerseit die Nazis machten. Montazeri wusste von all dem und schwieg. Sein ältester Sohn Mohammad, (die Perser nannten ihn Mohammad Ringo, benannt nach einer Figur in einem amerikanischem Western) der mittlerweile auch schon tot ist, hat kiloweise Goldrücklagen des Landes gestohlen, um die Hisbollah in Libanon zu berreichern, sein Vater hat nichts gesagt.

Bis zu seinem Tod ist Montazeri kein Gegner der Islamischen Republik gewesen, leidiglich ein Gegner der führenden Köpfe der Islamischen Republik. Genau DAS ist der Konflikt: Die Perser haben unmissverständlich klargestellt, dass sie die Islamische Republik ablehnen. Sie gehen auf die Straßen, kämpfen und opfern sich für eine Demokratie, die nicht existieren kann, wenn daneben die Religion Einflussmöglichkeiten hat, wie Montazeri es sich vorgestellt hat (er wollte eine Korrektur des „Velayate Faghih“). Montazeri hat die Herrscher kritisiert, als im Sommer die Unruhen angefangen haben. Doch gehört wirklich viel Mut dazu? Ein alter Mann war er, der sein Leben gelebt hat, das wusste er.

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