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Archive for November 2009

Die „Verhandlungen“ rund um das Mullah Atompogramm hat sich schon längst zu einem running gag entwickelt. Schade nur, dass die Angelegenheit so bitterernst ist und man nicht darüber lachen kann.

Mitte Oktober berichteten wir darüber, dass Teheran den Kompromissvorschlag des ihm offenbar hörigen Westens über die Frage der Urananreicherung ablehnt. Natürlich war der Westen „enttäuscht“ darüber und der US-Präsident, der alles anders und besser machen wollte, warnt einmal wieder, dass ihm bald der Geduldsfaden reißt. Ist wohl nicht mehr als heiße Luft, denn die Islamische Republik wird nun schon seit Jahren „gewarnt“. Man muss es ihm aber lassen, dem Träger des Friedensnobelpreises, dass er mittlerweile verstanden hat, was Iran und Nordkorea gerade mit ihm und dem Rest der Welt machen. Offensichtlich sind aber seine klugen Berater -jedoch nicht nur seine- mit der Situation hoffnungslos überfordert, da sie keine Antworten geben können (wollen?)

Und die hinterhältigen Mullahs, deren täglich Brot aus Lügen und Tricksereien besteht, sind -natürlich- nach wie vor gesprächsbereit. Warum denn auch nicht, denn die Bombe ist noch nicht fertig. Also braucht man Zeit und die kann man bei einer Tasse Tee und etwas Plätzchen auch nett miteinander verbringen. Während im Mullah-Land an der Atombombe gebastelt wird.

Es sieht so aus, als ob die Mullahs ihr Ziel erreichen werden. Wenn der Westen so weitermacht wie in den vergangenen Jahren, dann werden die Herrscher aus Teheran die Atombombe bauen. Und dann wird es neue Verhandlungen geben und Thema wird sein: „Was gebt ihr uns, wenn wir die Bombe nicht hochgehen lassen?“

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Es ist an der Zeit

Iran Baham hat in den vergangenen Monaten wiederholt darauf hingewiesen, dass es ein Fehler ist die Proteste des Sommers 2009 als Eintagsfliege zu betrachten. Wir haben immer wieder betont, dass es um mehr geht, als nur um den offensichtlichen Wahlbetrug. Schnell jedoch ist die anfängliche Aufmerksamkeit der Medien, die täglich berichtet haben, abgeflaut. Nachdem der nun illgeale Präsident Ahmadinejad vereidigt wurde, wurde die Situation des Landes allenfalls mit einer Randnotiz bedacht. Doch auch nach der Krönung Ahmadinejads durch seinen Ziehvater Chamenei, gingen die Proteste weiter; wenn auch in einer anderen Form.

Den Jahrestag der Besetzung der US Botschaft in Teheran haben die Menschen nun wieder zum Anlass genommen, in konzentrierten Aktionen auf die Straßen zu gehen. Die Proteste fanden nicht nur in Teheran statt, sondern im gesamten Land. Augenzeugenberichten zufolge, war wieder alles beim Alten: Die Schlägertrupps des Regimes gingen gewaltsam gegen die Demonstranten vor, die immer wieder „Tod dem Diktator“ riefen, aber auch „Tod der Islamischen Republik“. Mancherorts wurden Bilder des Geistlichen Führers Chamenei auf den Boden gerissen und mit Füßen getreten. Die Geschichte wiederholt sich: Vor 30 Jahren haben die Perser den Shah auf diese Weise gestürzt. Während die Menschen aber vor 30 Jahren nicht alleine dastanden, will sie heute niemand unterstützen. Ganz im Gegenteil: Während die Menschen wieder einmal zusammengeschlagen werden, bietet der Friedensnobelpreisträger Präsident Obama den Mullahs noch immer Gespräche an. „Yes we can“- unsere Augen davor verschließen, was dieses Land primär seinen eigenen Leuten antut, wenn es doch ums Geschäft geht, und um die Aussicht mit den Mullahs wieder Handel zu betreiben. Barack Obama hat sich in der Außenpolitik längst disqualifiziert und auch in den USA verliert er zunehmend an Zustimmung. Kurz war die Obamania und nüchtern müssen seine Verehrer einsehen, dass auch ihr Kandidat nur mit Wasser kocht.

Es ist an der Zeit, dass sich die Welt entscheidet, wo sie steht; entweder an der Seite der mutigen Perser oder an der Seite der Mullahs. So riefen die Menschen am Mittwoch auf den Straßen: „Obama entweder bist du für uns oder für die Mullahs“ , und haben dem US-Präsidenten zu verstehen gegeben, dass sie sein taktisches Spiel durchschaut haben. Die Revolution ist schon im vollen Gange und nicht mehr aufzuhalten. Die Mullahs werden stürzen, es geht nicht mehr um die Frage ob, sondern nur noch um wann. Wer sich nicht an die Seite der Perser stellt, ist für die Mullahs und wird im morgigen Iran Rechenschaft ablegen müssen.

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