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Archive for Dezember 2008

Eine erneute Waffenlieferung von Russland an den Iran enthielt u.a. Luftabwehrraketen, ob sich darunter auch Langstreckenraketen des Typs S-300 befinden ist bislang noch unklar.

Damit werden mögliche Angriffe auf iranische Atomanlagen erschwert. Gegen internationale Abkommen verstößt die Lieferung nicht.

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Nach Eichhörnchen werden nun auch Reporterinnen und Reporter der BBC von Seiten des iranischen Regimes der Spionage verdächtigt und verhaftet. Währenddessen darf Ahmadinejad auf Channel 4 eine Weihnachtsansprache halten, die zwar zutiefst von religiösem Fanatismus und Antizionismus geprägt ist, gegenüber seinen sonstigen Verlautbarungen aber wie ein Manifest des Pazifismus wirkt und gerade deshalb nichts mit der tatsächlichen Politik der Mullahs zu tun hat.

Später allerdings könnte sie sich noch als nützlich erweisen für jene, die – sollte das Schlimmste nicht zu verhindern sein – zu ihrem eigenen Schutz behaupten werden müssen, von nichts gewusst zu haben und doch stets nur den anderslautenden Äußerungen des iranischen Präsidenten geglaubt zu haben, dessen Reden durch Übersetzungsfehler dramatisiert worden seien.

Freie Meinungsäußerung und offene Diskussion sind Kennzeichen einer offenen Gesellschaft, wer jedoch deren ärgsten Feinden, also jenen, für die das Individuum nichts und das Kollektiv alles sind, eine Plattform bietet, muss verleugnen, dass sich die bestehende Gesellschaft in einem Zustand befindet, der das Potenzial bietet, zu jedem Zeitpunkt in blanke Gewalt und Vernichtung umzuschlagen und somit jede Möglichkeit einer weiteren Entwicklung hin zur Emanzipation aller Menschen zu untergraben.

Wer also Ahmadinejad als gleichwertigen Diskussionspartner akzeptiert, ihn gar zur Stimme der Unterdrückten erhebt, nimmt Abstand von jeder Form der progressiven Kritik und macht sich zur Mittäterin bzw. zum Mittäter eben jener Verhinderung von freier Berichterstattung, die in den Spionagevorwürfen gegen die BBC mehr als deutlich wird.

Es kann nur darum gehen, den Menschen als Individuum in den Mittelpunkt aller Diskussionen zu stellen und darauf zu beharren. Eine Auseinandersetzung, die dieses Prinzip nicht zum unverrückbaren Grundprinzip erhebt, muss in grausamstem Meinungspluralismus und Verrat an der Menschheit enden.

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Heute Abend wird Ahmadinejad eine Weihnachtsansprache halten. Ja, Sie haben richtig gelesen, eine Weihnachtsansprache! Diese Ansprache an sich ist schon reichlich merkwürdig, doch sie wird noch unvorstellbarer wenn man weiß, dass der britische Sender „Channel 4“ diesen Mann auch noch zu dieser „alternativen Weihnachtsansprache“ eingeladen hat (alternativ zur Ansprache der Queen).

Bedenklich ist die ganze Geschichte umso mehr, weil jegliche Kritik, die zurecht geäußert wurde an diesem Vorhaben, an den Verantwortlichen des Senders abprallt. Man bietet einem Machthaber, der die  Christen Irans nicht Weihnachten feiern lässt und in dessen Land Moslems untersagt wird zum Christentum zu konvertieren, eine Plattform sich zu präsentieren mit dem Hinweis, „mit der Botschaft wolle Ahmadinedschad den Briten Glückwünsche zur Geburt Jesu aussprechen“.

Es handelt sich hierbei genau um jenen Mann, der dem amerikanischen Präsidenten George W. Bush in einem Brief vor einiger Zeit geschrieben hat:  „Der Wille des Allmächtigen wird siegen – die Tugendhaften werden die Welt regieren. Bush als Person kann sich noch auf den Weg zu Gott begeben“ (NZZ online: Ermahnungen eines Erleuchteten). Wenn man weiß, dass Präsident Bush ein überzeugter Christ ist, dann muss man den Satz von Ahmadinejad zwangsläufig als Aufforderung verstehen, der amerikanische Präsident solle Moslem werden. Und dieser Ahmadinejad will nun mit seiner Weihnachtsansprache also zur Geburt Christi gratulieren.

Dies ist ein Schlag in das Gesicht eines ganzen Volkes und einer ganzen Region. Wenn die Verantwortlichen von „Channel 4“ tatsächlich eine alternative Weihnachtsansprache bieten wollen, dann sollen sie einem im Iran lebenden Perser zu Wort kommen lassen.

http://www.sueddeutsche.de/politik/925/452627/text/

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Iran has hanged eight men and one woman in Evin prison (north of Teheran) on Wednesday as the Jerusalem Post reports.

The death sentences were approved by the Iranian Supreme Court, the victims were identified only by their first names.

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Anti-American Cooperation

It has been known for a long time, that there is a close cooperation between those States which blame the United States for everything they regard as bad.

According to the Italian newspaper La Stampa, which refers to US and other Western intelligence agencies, Iran is using airplanes from Conviasa (Venezuela) to transport missile components to Syria, thus avoiding UN sanctions.

As a consideration, Iranian Revolution Guards and members of the Al Quds-unit educate the Venezuelan police and secret service.

via Naharnet

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Behnood Shojaee, a juvenile on death row is in imminent danger of execution.
Despite the fact that his execution was postponed three times, a formal statement from the European Union was released condemning his execution, a joint letter and press conference by 24 human rights groups was written, help from celebrities, and a reduction in blood money, Behnood Shojaee faces execution on Christmas eve.
Two and a half years ago, 17-year-old Behnood Shojaee was convicted of killing a 19 year old boy named Omid during a street fight involving over a dozen boys.
Shojaee says that he tried to stop the fight and used a chard of glass from a broken soda bottle in self defence. He said he hit an attacker once only with the piece of glass. Shojaee’s lawyer Mohammad Mostafaei argues that the coroner found several wounds by various objects making it unable to assess who was responsible for the fatal blow causing death.
At first the family of the victim wanted over 2 million dollars US in “blood money” compensation. After months of negotiation, and his execution being postponed three times, the “diyeh” was reduced to approximately $625,000 USD.
Shojaee who grew up with his grandparents since the death of his mother at age 10 from diabetes and a father living with depression from his tragic loss, he could not afford the required “diyeh”.

 

 

 

 

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Ende Oktober besuchte der ehemalige Staatspräsident des Iran, Mohammad Chatami, die Bundesrepublik. In den Medien wurde über diesen Besuch kaum berichtet und die Öffentlichkeit nahm davon keine Notiz. Chatami, der Ambitionen hat im Sommer 2009 erneut für das Amt des Präsidenten zu kandidieren, und dessen „Wahl“ mit Blick auf die neue US-Regierung und die festgefahrene Situation aufgrund der aggressiven Politik Ahmadinejads als sehr wahrscheinlich gilt, wurde bei seinem Besuch von Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Kirche empfangen. Bis heute ist es jedoch ein Rätsel geblieben, welchen Grund sein Aufenthalt in Deutschland hatte.

Die Freundlichkeit gegenüber Chatami ist für viele Exil-Perser nicht nur äußerst unverständlich, sie wirkt vor allem bedrohend. Denn im Zusammenhang mit Chatami ist eine Sache von besonderer Gefahr: Chatami wird von der westlichen Welt aufgrund seines moderaten Auftretens als „Reformer“ gelobt. In der Tat, Chatami würde aggressive und in keinster Weise zu tolerierenden  Äußerungen wie die von Ahmadinejad, die das Existensrechts Israels infrage stellen, niemals hervorbringen.  Doch das ändert nichts an der Tatsache, dass Chatami  ein Teil dieses totalitären Regimes ist. Würde er sich unterscheiden von den Stripenziehern, hätte er niemals auch nur annäherend die Möglichkeit gehabt Macht zu erlangen.

Der Zentralrat der Juden – in Person von Vizepräsident Dr. Dieter Graumann und Generalsekretär Stephan J. Kramer – hat auf den Besuch von Chatami mit einem offenen Brief reagiert, der an die Herren adressiert ist, die Chatami ohne jegliche Kritik empfangen haben. Der Zentralrat der Juden geht sehr dezidiert auf die Person Chatamis und seine achtjährige Amtszeit als Staatspräsident ein und nennt die menschenverachtenden Missstände beim Namen. Dabei zeichnet er ein genaues Bild über die Situation im Iran und macht die Rolle der Islamischen Republik im Zusammenhang mit dem internationalen Terrorismus deutlich. Der Brief stärkt der persischen Opposition und dem  persischen Volk nachhaltig den Rücken, denn er zeigt, dass es Menschen gibt, die die Klagen hören und sie nicht ignorieren. Der Brief ist auch ein Beleg dafür, dass es dem Mullah-Regime nicht gelungen ist die historische Freundschaft zwischen dem persischen und dem jüdsichen Volk zu zerstören

Es bleibt zu hoffen, dass die politisch Verantwortlichen ihre kritiklose Haltung gegenüber dem Mullah-Regime ebenso aufgeben wie ihre Appeasment-Politik und damit beginnen, den Menschen im Iran zu helfen.

Der Brief in seiner gesamten Länge ist zu lesen unter:

http://www.zentralratdjuden.de/de/article/2036.html

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