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Bravo Polen!

In der Regel ist es für die Perser nichts Gutes, wenn ausländische Politiker in das Land reisen. Es geht lediglich um lukrative Geschäftsbeziehungen. Während sich der Westen duckmäuserisch gibt und den Mullahs in den Allerwertesten kriecht, hat ein Mann Mut bewiesen: Der Außenminister Polens Radosław Sikorski. Er reiste küzrlich in den Iran und nahm neben Außenminister Mohammad Zarif keinen Blatt vor den Mund. Vielleicht, weil Sikorski nicht vergessen hat, wie es einst seinem Land ging. Hut ab für Ihren Mut Radosław Sikorski und gern mehr davon!

 

Ohne Worte

Das Bild bedarf keines weiteren Kommentares!bomb

Wer kennt nicht die Statements der deutschen Politiker, die sich mit zuvor eingeübter besorgter Miene vor die Kameras der Nachrichtensender stellen, und sich “äußerst besorgt” über die Entwicklungen in Syrien oder aktuell Urkaine zeigen? Sie fühlen natürlich mit den Menschen und sie würden natürlich so, so gerne helfen, wenn sie denn nur könnten. Im Falle Syriens haben sie medienwirksam einige hundert Menschen aufgenommen, denen sie hier für eine Weile Aufenthalt gewähren, während die Masse der Syrier nach wie vor um sein Leben fürchten muss. Und in Sachen Ukraine passiert exakt gar nichts. Nicht umsonst gab es von Victoria Nuland die Feststellung “Fuck the EU“.

Die Politiker blenden, spielen ihre Rollen nahezu perfekt, um gutgläubige Menschen, die wenig kritisch sind, hinters Licht zu führen. Die deutschen Politiker beherrschen das besonders perfekt – allen voran Frank Walter Steinmeier.
Wie gnadenlos die Deutschen aber dann mit Menschen umgehen, die sich nicht wehren können, zeigt sich am folgenden Beispiel, der uns vor einer Weile geschildert wurde.

Es ist die Geschichte einer persischen Familie, die seit über 20 Jahren in Deutschland lebt. Seit ihrer Flucht ist diese Familie nie wieder in den Iran gereist. Alleine dafür müsste es eine Auszeichnung geben, denn sie macht es nicht wie die meisten Exil-Perser, die im Grunde verlogen sind und als ehemalige Asylanten plötzlich wie selbstverständlich wieder in den Iran reisen.
Diese Familie also wollte eine Verwandte nach Deutschland einladen, die sie zuletzt gesehen hat, als sie das Land verlassen musste. In Deutschland begann es völlig ohne Probleme: Nach dem Nachweis der finanziellen Verhältnisse gab es die Ausstellung der sogenannten Einladung.

In Teheran begann der Skandal. Wie uns geschildert wurde, hat sich die Deutsche Botschaft regelrecht abgeschottet. Ein Blick auf die Web-Seite der Botschaft zeigt: Termine vergibt sie nur noch zu bestimmten Zeiten und das geschieht ausnahmslos online. Früher gab es indiviudelle Termine, die vorab telefonisch vereinbart wurden. Die Familie erzählte uns von Schilderungen der Verwandten, wonach Besucher der Botschaft der BRD erstaunlicherweise einem Wachmann, der nichts zu melden hat und für die Sicherheit in der Botschaft zuständig ist, vor dem Betreten des Gebäudes sagen müssen, was sie wollen. Datenschutz auf deutschem Boden gibt es im Iran also nicht.
Die Mitarbeiter der Botschaft reagieren, so die weitere Schilderung,  ungemein unhöflich. Das erinnert mich an Beamte in deutschen Behörden, die immer so tun, als ob sie so viel um die Ohren haben, während sie häufig nur beim Kollegen nebenan sitzen und den Kaffee genießen…

Der Antrag der Verwandten wurde nach 4 Wochen abgelehnt: Die Begründung (wie haben das Dokument vorliegen): Es liegen keine ausreichenden Gründe vor, die Frau nach Deutschland reisen zu lassen. Offenbar sind die Mitarbeiter der Botschaft nicht nur unhöflich sondern auch kaltherzig, denn sich über 20 Jahre nicht gesehen zu haben, ist also kein Grund. Und da das Deutschland offenbar als das gelobte Land betrachtet wird, genehmigt ihr Deutschland auch deswegen kein Visum, weil – Achtung jetzt dringend auf die Formulierung achten – “Die rechtzeitige Ausreise aus der Bundesrepublik nicht festgestellt werden konnte“. Alle Freiwilligen bitte vor, die wissen, wie Menschen bei Menschen eine Absicht feststellen wollen! Ganze Kriege hätte man verhindern können, wenn man nur die Deutschen gebeten hätte, Absichten festzustellen. Oh Mist, die beiden Weltkriege haben die good old Germans ja selbst ausgelöst.

Um es kurz zu machen: Die Familie hat Widersprucht eingelegt und dem ach so menschenfreundlichen Deutschland einige Vorschläge unterbreitet, damit es endlich feststellen kann, dass die gute Frau wirklich wieder ausreist. Es vergingen über 7 – in Worten s i e b e n – Monate, bis die Herrschaften in der Botschaft endlich neben dem Teetrinken und dem Vorbereiten der Wideraufnahme der Handelsbeziehungen zu den Mullahs die Zeit fanden, zu Antworten. In der Zwischenzeit war die Frau zweimal in der Botschaft vorstellig geworden, weil sie voller Hoffnung war und es kaum noch aushalten konnte. Da sagte ihr der WACHMANN, sie fahre am besten, wenn sie den Antrag neu stellt. Und was kam? Um es mal undiplomatisch zu formulieren: “Die BRD scheißt darauf, dass Sie versuchen uns davon zu überzeugen, dass Sie nicht die Absicht haben in Deutschland zu bleiben. Und scheiß darauf, dass Sie ihre Familie so lange nicht gesehen haben und sonst auch keine Chance haben werden, sie zu sehen.” Komisch, dass der Wachmann so gut informiert war und so weitgehende Befugnisse hat, um Empfehlungen abzugeben.

Die Botschaft hätte eigentlich innerhalb von 3 Monaten auf den Widerspruch reagieren müssen. Dies haben wir im Zuge unserer Recherchen für diesen Beitrag herausgefunden. Wir haben uns mit einem Rechtsanwalt unterhalten, der langjährige Erfahrung mit Mandaten hat, deren Visa-Anträge abgelehnt werden. Im Iran geschehe das routinemäßig versichert er uns und weiß um das respektlose und menschenunwürdige Verhalten der Botschaft in Teheran, da er immer wieder selbst  mit ihnen zu tun hat. Nach den Worten des Rechtswanwalts sitzen die Mitarbeiter am längeren Hebel und können Visa-Anträge beinahe  grundlos ablehnen. Sie reagieren bewusst sehr spät und antworten nie auf Fragen. Man könne zwar Klage in Berlin einreichen und sich auf einen Rechtsstreit einlassen, ab es vergehen 2 Jahre und die Richter entscheiden meist zugunsten der Botschaft. Der Anwalt betonte, dass die Entscheidung des Gerichtes abhängig ist von dem Richter und seine Menschlichkeit. Und unter ihnen scheint es nach dieser Schilderung offenbar nicht sehr viele zu geben, die menschlich sind.

Nach unseren Recherchen haben wir festgestellt, dass die BRD derzeit die Politik verfolgt Visa-Anträge routinemäßig abzulehnen. Uns sind dutzende Fälle bekannt, in denen die Anträge  einfach abgelehnt wurden. So zum Beispiel von einer jungen Frau, die an einer deutschen Unsiversität zum Studieren zugelassen wurde. Oder einem Mann, der kurz vor dem Einreichen seines Antrags von einem England-Aufenthalt zurückgekehrt war. Auch sein durchaus plausibler Einwurf, dass er gleich in England geblieben wäre, wenn er denn vorhätte das Reich der Mullahs – die besten Freunde der Deutschen – zu verlassen, nutze nichts.

Das Perverse an diesen Geschichten ist, dass die BRD, die immer so besorgt ist um die Menschenrechte  und diese wohl zukünftig auch millitärisch verteidigen möchte ( da kommen üble Gedanken auf), demnach ganz genau weiß, was in der IRI so vor sich geht, wie die Menschen bestialisch unterdrückt werden und ihr Leben im Grunde nicht lebenswert ist. Warum sonst gehen sie wie selbstverständlich davon aus, dass alle Perser fliehen möchten?

Und was passiert nun? Die persische Familie, die von der Gnade Deutschlands abhängig ist, um die Verwandtschaft zu sehen, hat für sich Konsequenzen gezogen. Deutschland, sagten sie uns im Gespräch, konnten sie nie als Heimat sehen und nun wissen sie auch warum: “So integriert wir auch sind, wir werden in Deutschland nie akzeptiert. Und wir haben für uns beschlossen, dass wir zukünftig nicht mehr an Wahlen teilnehmen werden.” Schließlich, so die Begründung, dem tiefer Schmerz zugrunde liegt, wurde ihnen bewusst, dass sie nicht vollwertige Bürger seien, also können die Parteien auch auf ihre Stimme  verzichten.

Vielleicht liebe Leser, erinnern sie sich an diese Schicksale, wenn Sie schon ganz bald wieder die besorgten Mienen deutscher Politiker sehen, die von Menschnrechten sprechen.

Nicht umsonst hat Europa ganz, ganz tief durchgeatmtet, als klar war das der “Reformer” Hassan Rohani zum Präsidenten ernannt wurde. Endlich ist der Weg frei, wieder in den Iran zu reisen, wie schön. Und so ließ eine Europäische Deleagtion, angeführt von der finnischen Grünen Tarja Cronberg, auch nicht viel Zeit vergehenen, um den guten Freunden, den greisen Bartträgern, einen netten Besuch abzustatten. Schließlich hat Europa wirtschaftliche Probleme, da müssen die Geschäfte mit dem Mullahs dringend wiederbelebt werden – jetzt wo sie so freundlich sind und bereit sind über ihr Atomprogramm zu sprechen.

Still und leise, fast schon heimlich haben sich die Europaabgeordneten also nach Tehran begeben – und das schon vor vier Tagen! Die Frauen des Europaparalementes haben natürlich so viel Respekt und tragen Kopftuch. Und sogleich findet man auch lobende Worte, allen voran die Cronberg: “Die Tatsache, dass Frauen im iranischen Parlamen ihre eigene Fraktion bilden, ihre eigene Gruppe haben, diskutieren, zeigt eine Entwicklung der Gesellschaft. Man muss aber auch bedenken, dass der Iran eine konservative Gesellschaft ist.

Und Sie, liebe Leser, müssen bedenken, dass die Finnin gar keine Ahnung hat wovon sie spricht. Auf welchem Niveau unterhalten wir uns hier eigentlich? Frauen waren in der Zeit vor der IRI Anwältinnen, Richterinnen und Ministerinnen und nun sollen wir vor Freunde hüpfen, weil neun verschleierte Frauen vom einarmigen Banditen Chamenei freundlicherweise ins Parlament gelassen wurden – als Deko versteht sich. Liebe Frau Cronberg erst informieren, dann nachdenken und versuchen die Euro-Zeichen auszublenden und erst dann in die Kamera gucken und losreden. Und was heißt hier, dass der Iran eine konservative Gesellschaft ist? Wer ist die Gesellschaft? Die Mullahs? Ja, dann stimmt die Aussage. Unter Gesellschaft verstehe ich jedoch die Bevölkerung und die ist ganz und gar nicht konservativ. Öfter mal lesen tut auch überbezahlten Europa-Abgeordneten gut.

Und da nun bald Weihnachten ist und Sankt Rohani so freundlich ist, durfte die Delegation auch ganz werbeträchtig mit der langjährig verhafteten Anwältin und Menschenrechtsaktivistin Nassrin Soutoudeh sprechen, die Rohani vor kurzem frei gelassen hat (klar hat er das gemacht, er hat ja auch das Sagen). Auch mit dem Regisseur Jafar Panahi, der im Gefängnis sitzt, durfte sich die Delegation treffen. Alles Anzeichen, dass die islamische Republik auf dem Weg zur Demokratie ist…

Dumm nur, dass auf der Facebook-Seite von Jafar Panahi heute folgendes zu lesen war: “Die Grünen und ihre versteckte sympathie für das Mullah Regime. Nach mehrmaligen Reisen von Claudia Roth nach Iran und ihre Erläuterungen über Besserung der Situation der Gefangenen in Iran, nun eine weitere Parlementarierdelegation unter Leitung von Tarja Cronberg, Mitglied der Grünen in Europaparlament, die den Iran besuchten und sofort von der Mäßigung der politische Lage und Rücklauf der Hinrichtungen in Iran spricht. Gleichzeitig werden über 20 Menschen in verschiedene Gefängnisse in Iran hingerichtet.” Der Vollständigkeit halber muss gesagt werden, dass Panahi selbst dies nicht geschrieben hat, sondern der in Deutschland lebende persische Schauspieler Ramin Yazdani. Panahi hat aber zu dieser Aussage verlinkt.

Noch tiefer konnte sich die Europaabgeordnete wohl hier vor den Männern, an deren Hände Blut klebt, nicht verbeugen. Nur zur Info: Keine persische Frau verbeugt sich vor einem Mann. Soviel zum Thema konservative Gesellschaft

Noch tiefer konnte sich die Europaabgeordnete wohl hier vor den Männern, an deren Hände Blut klebt, nicht verbeugen. Nur zur Info: Keine persische Frau verbeugt sich vor einem Mann. Soviel zum Thema konservative Gesellschaft

Der heilige Spiegel

Einen Fehler zuzugeben, ist nicht ganz leicht. Vor allem bei Medien ist das so ein Problem mit dem Eingeständnis, denn sie glauben von Natur aus allwissend zu sein und immer Recht zu haben.

So geschehen beim Spiegel. Konkret geht es um den folgenden Artikel http://www.spiegel.de/politik/ausland/iran-ajatollah-chamenei-lehnt-einlenken-in-atomgespraechen-in-genf-ab-a-934609.html

Dort wird der Satz “Marg bar Amrika” für den Leser so übersetzt: “Diese Parole lässt sich sowohl als Tod den USA als auch Nieder mit den USA übersetzen.”
Diese Übersetzung ist schlicht und ergreifend faslch. Marg hat nur eine einzige Bedeutung und das ist Tod. Ein Missverständnis dachte ich mir nach dem Lesen, kann ja mal passieren. Also schrieb ich an die ehrenwerte Redaktion ein Kommentar mit dem Hinweis, dass sie falsch übersetzt hat. Und was passiert? Nichts! Der Spiegel hat sich einfach mal entschieden die Bemerkung nicht freizuschalten. Ich muss es eigentlich nicht betonen, tue es dennoch: Es versteht sich von selbst, dass der Kommentar keine Beleidigungen enthielt.

Warum aber schreibe ich dennoch hier einen Beitrag im Blog, es geht ja nur um eine Kleinigkeit? Ob nun Tod oder Niedergang, beide Wörter machen deutlich, wie feindselig die IRI gegenüber den USA eingestellt ist - auch wenn der Ober-Mufti gerade etwas anderes behauptet. Ja, die falsche Übersetzung ist etwas Belangloses. Aber durch die Verweigerung mein Kommentar freizuschalten, fällt ein schlechtes Licht auf den Spiegel. Sollen die Leser irre geführt werden? Und wenn bei einer solchen Kleinigkeit gelogen wird, wie ist es dann bei brisanteren Inhalten?

Für mich hat der Spiegel heute seine Glaubwürdigkeit verloren!

Da hat die Welt über 30 Jahre darauf gewartet und endlich ist es soweit: Ein Präsident der IRI spricht mit einem Präsidenten der USA – oder anders ausgedrückt Hassan (Rohani) spricht mit Hussein (Barack Obama). Was beide Seiten für ihre Zwecke als Erfolg verkaufen, ist lediglich ein Armutszeugnis für die USA und vor allem für den unverdienten Träger des Friedensnobelpreises Obama. Die jetzige Entwicklung bestätigt unseren Beitrag von vor acht Tagen.

Die IRI hat kaum noch Luft zum atmen, deswegen drückt der immer lächelnde Rohani jetzt mächtig aufs Gas und macht Druck. Binnen drei Monaten soll das Atomproblem gelöst werden. Vermutlich bleibt den Herrschern nur so viel Zeit, bevor ihr islamisches Regime zusammen bricht. Die Sanktionen – eine gute und richtige Entscheidung der westlichen Welt – haben sich voll entfaltet und das Herz der greisen Bartträger getroffen.
Und weil der eloquente Rohani so gemäßigt daher kommt, andere Töne gegenüber dem Staat Israel anschlägt und sogar – WOW unfassbar – einen Vertreter der jüdischen Minderheit Irans mit sich nach New York gezwungen hat, tut ihm der dumme Präsident Obama, der lieber amerikanische Journalisten mit aller Härte begegnet – den Gefallen und stellt ihm die Lockerung der Sanktionen in Aussicht. Alles ganz wunderbar!
Ist schon klar, warum die Welt nach 8 Jahren Ahmadinenjad und seinen aggressiven Aussagen, ausflippt, wenn nun der Turbanträger Rohani daher kommt. Es sollte über eines nicht hinwegtäuschen: Rohani ist ein billiger Abklatsch von Mohammad Chatami, der vor Ahmadinejad Präsident der IRI gewesen ist – 8 lange Jahre. Chatami, der ebenfalls immer freundlich lächelnd durch die Weltgeschichtegeschichte spazierte, und vor allem von einem Kanzler Gerhard Schröder und seinem Außenminister Joschka Fischer hofiert wurde, war ebenfalls sehr gemäßigt und immer gesprächsbereit - während im Land die Menschen bestialisch unterdrückt und ermordet und die Atompläne weiterentwickelt wurden. Nach 8 Jahren Chatami, war das Ergebnis der Gespräche gleich Müll…

Rohani – Benjamin Netanjahu hat es auf den Punkt gebracht – ist und bleibt der Wolf im Schafspelz!

Immer wenn es eng wird

Es ist so ein gängiges Spielchen, dass man die Uhr danach stellen könnte: Ein jedes Mal, wenn es für die Mullahs kurz vor knapp ist, kommen sie  plötzlich mit so ganz neuen und eher unbekannten Tönen daher. Die Anbiederung an den Westen hat am heutigen Tag der neue Präsident Hassan Rohani übernommen – mit freundlicher Unterstützung der Washington Post. Dort konnte Rohani, der stets verlogen in de Kamera grinst, anbieten, beim Syrien-Problem zu helfen. Natürlich erwähnte er in seinem Namensbeitrag nicht, dass seine Islamische Republik teil des syrischen Problems ist.

Und die Medien Land auf Land ab überschlagen sich vor Freude und kriegen sich gar nicht mehr ein. Hach wie toll, endlich ist im Iran alles wieder gut. Das Gegenteil ist der Fall. Die IRI steht im eigenen Land mit dem Rücken zur Wand. Die Stimmung ist miserabel, die Preise sind enorm gestiegen und selbst das Benzin – bislang immer subventioniert – ist nicht mehr ganz so erschwinglich. Der IRI droht ein Szenario wie 2009. Und dann kommt noch der Druck aus dem Westen und der drohende Angriff Israels. Also was macht man da? Richtig: Anfangen Zeit zu schinden und den Westen abermals und noch einmal verar… Die Demokratien dieser Welt scheinen ihre Lektion noch immer nicht gelernt zu haben. Was muss eigentlich noch passieren?

Es ist kein Zufall, dass Rohani ausgerechnet in der Washington Post schreibt. Er schreibt es nicht für die Leser der Zeitung sondern an den amerikanischen Präsidenten mit der Hoffnung, dass die Sanktionen gelockert werden. Und ganz nebenbei setzt er Obama auch noch unter Druck: Wie soll er denn nun seinem Volk eine IRI-feindliche Politik verklickern, wenn der freundliche Rohani doch so nette Angebote macht. Bleibt nur die Frage: Hatte Obama je vor gegen die IRI ernsthaft vorzugehen?

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