Nun also auch die Russen. Nachdem mehrere Firmen von einer zukünftigen Zusammenarbeit mit dem Mullahregime entweder gänzlich abgesehen haben oder bestehende Verträge nicht mehr verlängern wollten (wir haben berichtet), ist nun noch ein weiteres Unternehmen hinzu gekommen: Die russische Lukoil will den Mullahs kein Benzin mehr liefern. Offiziell heißt es, dass man die Islamische Regierung mit diesem Schritt dazu bewegen wolle, sich wieder an den Verhandlungstisch zu setzen. Die Wahrheit ist jedoch, dass sich Geschäfte mit den Mullahs nicht mehr rentieren. Ihre Herrschaft ist nicht mehr sicher genug, wie sie einst war. Also sieht man von weiteren Geschäften ab, denn man könnte schon bald auf Kosten sitzen bleiben. Denkbar ist aber auch, dass Lukoil diese Entscheidung womöglich bald schon wieder rückgängig macht, wenn es zu einem Machtspiel mit den USA kommt.
Dennoch: Die Proteste vom Sommer zeigen ihre Wirkung und die Uhr tickt immer lauter.
Selbst die Russen wenden sich ab
April 8, 2010 von zoish