Eklat in New York?
September 24, 2009 von zoish
Lange Zeit war vom illegalen Präsidenten Ahmadinejad nichts mehr zu hören. Die Unruhen nach dem 12. Juni und die Brutalität mit dem die “Sicherheitskräfte” gegen die Menschen vorgegangen sind, wogen schwer. Anders als die 30 Jahre zuvor seit Gründung der Islamischen Republik, war die Welt im Sommer 2009 Zeuge, wie Menschen gejagt und verprügelt und ermordet wurden. Es blieb Ahmadinejad nicht mehr viel zu sagen über die “iranische Nation”, die er sonst immer gern in seinen Reden bemühte.
Letzte Woche dann, war wieder der alte Ahmadinejad zu hören, der den Holocaut erneut verleugnete, Israels Regierung als Regime bezeichnete und bedrohte mit den Worten: “Dieses Regime wird nicht lange überleben. Sein Leben ist am Ende.” Vielleicht hatte Ahmadinejad wieder neuen Mut geschöpft, nachdem die westlichen Mächte, wenn gerade nichts los ist, sich so stark machen für Menschenrechte als höchstes Gut. Und wenn es denn soweit ist, dieses höchste Gut zu schützen, man sie kilometerweit nicht finden kann und Menschenrechtsverletzungen folglich ohne Kosequenzen bleiben; und somit auch das barbarische Vorgehen der Islamischen Republik gegen die Perser ohne jegliche Konsequenzen bleiben wird. Vielleicht war es auch die Tatsache -gefälschte “Präsidentschaftswahlen”, Straßenschlachten, Morde und Vergewaltigungen in Gefängnissen hin oder her- dass die internationale Gemeinschaft ihm vergeben und vergessen hat, zur Tagesordnung weitergegangen ist und sich nach wie vor gern mit dem Mullah-Regime an den Tisch setzen möchte, um wieder einmal über die Atombombe zu sprechen. Die Gespräche hat Ahmadinejad natürlich nun bereitwillig angenommen; wenn er schon nicht von “seiner” Nation die Legitmität erhält, dann eben von den westlichen Staaten.
In New York am gestrigen Abend bei der UNO-Vollversammlung jedenfalls, ist Ahmadinejad wieder zur Höchstform gelaufen und sorgte, so ist es heute überall in den Medien zu lesen und zu hören, für ein Eklat. Israels Handeln wurde als Völkermord bezeichnet und die Israelis seien dabei “eine neue Form der Sklaverei” aufzubauen. Die Reaktion des Westens auf diese Hetze? Die amerikanische deutsche, britische, französische, italienische, dänische und ungarische Vertretung, verließen genau so wie ihre Kollegen aus Argentinien, Costa Rica, Guatemala, Australien und Neuseeland daraufhin umgehend den Saal noch bevor Ahmadinejad fertig war.
War es nun ein Eklat? Die Reaktion der genannten Staaten ist nicht zu loben, weil es das Mindeste war, was diese tun mussten. Diejenigen, die weiterhin sitzen geblieben sind, sollten in diesem Fall etwas mehr in den Fokus der medialen Berichterstattung rücken. Die Staaten aber, die so medienwirksam den Raum verlassen haben, wollten Werbung in eigener Sache machen ´schaut aller her, wir haben Anstand´. Das Gegenteil ist der Fall: Ahmadinejads “Rede” war weder überraschend noch unerwartet; wer etwas anderes behauptet, ist entweder realitätsfern oder ein schamloser Lügner. Anstand hätten diese Staaten, die sich nun selbst auf die Schulter klopfen, dann wirklich gezeigt, wenn sie gar nicht erst erschienen wären. Sie hätten damit ein deutliches Zeichen gesetzt in Richtung des Staates Israel und in Richtung des persischen Volkes. Wenn sie dieser “Rede” von Beginn an ferngeblieben wären, dann hätten sie damit ausgedrückt, dass sie nicht vergessen haben, was dieser Mann, der sich gerade so eigennützig mit geheucheltem Mitleid für die Palästinenser stark macht, vor weniger als vier Monaten noch seinem eigenen Volk angetan hat und zur Stunde noch immer antut. Sie hätten mit ihrer Abwesenheit gezeigt, dass sie nicht gefühls- und mitleidsresistene Machtpolitiker sind, die nur in Zahlen denken; und vor allem hätten sie gezeigt, dass sie ihm erst gar keine Beachtung beimessen und ihm keine Chance geben, auf das internationale Parkett zurückzukehren und nicht dann anfangen sich für Israel einzusetzen, wenn es zur Zielscheibe wird sondern Maßnahmen ergreifen diese Angriffe erst gar nicht zuzulassen.
Man sollte nicht abwarten, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist und dann schreiend durch die Gegend laufen. Kluge Menschen, die ein solches Szenario verhinden wollen, ergreifen bereits im Vorfeld entsprechende Maßnahmen.
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Eklat in New York?
September 24, 2009 von zoish
Lange Zeit war vom illegalen Präsidenten Ahmadinejad nichts mehr zu hören. Die Unruhen nach dem 12. Juni und die Brutalität mit dem die “Sicherheitskräfte” gegen die Menschen vorgegangen sind, wogen schwer. Anders als die 30 Jahre zuvor seit Gründung der Islamischen Republik, war die Welt im Sommer 2009 Zeuge, wie Menschen gejagt und verprügelt und ermordet wurden. Es blieb Ahmadinejad nicht mehr viel zu sagen über die “iranische Nation”, die er sonst immer gern in seinen Reden bemühte.
Letzte Woche dann, war wieder der alte Ahmadinejad zu hören, der den Holocaut erneut verleugnete, Israels Regierung als Regime bezeichnete und bedrohte mit den Worten: “Dieses Regime wird nicht lange überleben. Sein Leben ist am Ende.” Vielleicht hatte Ahmadinejad wieder neuen Mut geschöpft, nachdem die westlichen Mächte, wenn gerade nichts los ist, sich so stark machen für Menschenrechte als höchstes Gut. Und wenn es denn soweit ist, dieses höchste Gut zu schützen, man sie kilometerweit nicht finden kann und Menschenrechtsverletzungen folglich ohne Kosequenzen bleiben; und somit auch das barbarische Vorgehen der Islamischen Republik gegen die Perser ohne jegliche Konsequenzen bleiben wird. Vielleicht war es auch die Tatsache -gefälschte “Präsidentschaftswahlen”, Straßenschlachten, Morde und Vergewaltigungen in Gefängnissen hin oder her- dass die internationale Gemeinschaft ihm vergeben und vergessen hat, zur Tagesordnung weitergegangen ist und sich nach wie vor gern mit dem Mullah-Regime an den Tisch setzen möchte, um wieder einmal über die Atombombe zu sprechen. Die Gespräche hat Ahmadinejad natürlich nun bereitwillig angenommen; wenn er schon nicht von “seiner” Nation die Legitmität erhält, dann eben von den westlichen Staaten.
In New York am gestrigen Abend bei der UNO-Vollversammlung jedenfalls, ist Ahmadinejad wieder zur Höchstform gelaufen und sorgte, so ist es heute überall in den Medien zu lesen und zu hören, für ein Eklat. Israels Handeln wurde als Völkermord bezeichnet und die Israelis seien dabei “eine neue Form der Sklaverei” aufzubauen. Die Reaktion des Westens auf diese Hetze? Die amerikanische deutsche, britische, französische, italienische, dänische und ungarische Vertretung, verließen genau so wie ihre Kollegen aus Argentinien, Costa Rica, Guatemala, Australien und Neuseeland daraufhin umgehend den Saal noch bevor Ahmadinejad fertig war.
War es nun ein Eklat? Die Reaktion der genannten Staaten ist nicht zu loben, weil es das Mindeste war, was diese tun mussten. Diejenigen, die weiterhin sitzen geblieben sind, sollten in diesem Fall etwas mehr in den Fokus der medialen Berichterstattung rücken. Die Staaten aber, die so medienwirksam den Raum verlassen haben, wollten Werbung in eigener Sache machen ´schaut aller her, wir haben Anstand´. Das Gegenteil ist der Fall: Ahmadinejads “Rede” war weder überraschend noch unerwartet; wer etwas anderes behauptet, ist entweder realitätsfern oder ein schamloser Lügner. Anstand hätten diese Staaten, die sich nun selbst auf die Schulter klopfen, dann wirklich gezeigt, wenn sie gar nicht erst erschienen wären. Sie hätten damit ein deutliches Zeichen gesetzt in Richtung des Staates Israel und in Richtung des persischen Volkes. Wenn sie dieser “Rede” von Beginn an ferngeblieben wären, dann hätten sie damit ausgedrückt, dass sie nicht vergessen haben, was dieser Mann, der sich gerade so eigennützig mit geheucheltem Mitleid für die Palästinenser stark macht, vor weniger als vier Monaten noch seinem eigenen Volk angetan hat und zur Stunde noch immer antut. Sie hätten mit ihrer Abwesenheit gezeigt, dass sie nicht gefühls- und mitleidsresistene Machtpolitiker sind, die nur in Zahlen denken; und vor allem hätten sie gezeigt, dass sie ihm erst gar keine Beachtung beimessen und ihm keine Chance geben, auf das internationale Parkett zurückzukehren und nicht dann anfangen sich für Israel einzusetzen, wenn es zur Zielscheibe wird sondern Maßnahmen ergreifen diese Angriffe erst gar nicht zuzulassen.
Man sollte nicht abwarten, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist und dann schreiend durch die Gegend laufen. Kluge Menschen, die ein solches Szenario verhinden wollen, ergreifen bereits im Vorfeld entsprechende Maßnahmen.
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