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Norooz 2013

Friedlich feiern die Perser auch in diesem Jahr Norooz am Grab von Kourosh II. (im Hintergrund). In diesem Jahr wurde die feiernde Masse von Schlägertruppen des Mullah-Regimes mit Granaten beworfen.

Vor ein paar Jahren feierten einige mutige Menschen das persische Neujahrsfest Norooz am Grab von Kourosh II. dem Gründer des persischen Reichs. Jahr für Jahr wiederholen sie diesen symbolische Akt  und mussten in diesem Jahr um ihr Leben fürchten. Schlägertypen der Islamischen Republik hatten sich – zivil gekleidtet – unter den friedliche feiernden Menschen gemischt. Sie begannen – ungeachtet dessen, dass sie sich an einem historischen Ort befinden – Granaten auf die Menschen zu werfen. Mit lautem Gebrüll forderten sie die Frauen, Männer und Kinder auf, die Grabstätten von Imamen aufzusuchen. So weit bekannt wurde zum Glück niemand verletzt und die Grabstätte von Kourosh dem Großen nicht beschädigt.

Das historische Norooz-Fest ist den Mullahs schon immer ein Dorn im Auge gewesen, weil es eines der größten historischen Belege ist, dass die Perser nicht ursprünglich dem Islam angehören. Dieser Punkt der Geschichte ist für die Mullahs, die versuchen die historische Vergangenheit des Irans und seine Errungenschaften für die Menschheit auszzulöschen, schon immer ein dunkler Fleck gewesen. In den Schulbüchern haben sie die Geschichte neu schreiben lassen, aber aus den Köpfen der Perser können sie  auslöschen, woher sie stammen. Vor allem im Exil, wo die Möglichkeiten groß sind, wird dieses Neujahrfest järhlich ein kleines Stückchen größer gefeiert

Es ist Tradition, dass amerikanische Präsidenten zum persischen Neujahrsfest Norooz Grüße an das persische Volk verschicken. So hat es Ex-Präsident George W. Bush gemacht und so macht es nun auch Barack Hussein Obama.Dabei sind die Neujahrsgrüße auch immer einer gute Gelegenheit, die Politik anzusprechen. Und genau hier zeigt sich, wie gefährlich Barack Hussein Obama ist. Sein einziges Problem scheinen die Atomwaffen zu sein, an denen die IRI in aller Ruhe arbeitet. Kein Wort von den krassen Menschenrechtsverletzungen, kein Wort über die politischen Gefangenen im Land, kein Wort über die zweifelhafte Rolle der Mullahs im Syrien-Krieg. Kein einziges kritisches Wort über die IRI als Ganzes. Nur das Atomprogramm beschäftigt Mr. President – zumindest tut er so.

Nun heißt es im Volksmund: Auch ein blindes Huhn findet mal einen Korn. Nach über 4 Jahren als Präsident scheint Barack Hussein Obama aber noch immer etwas auf der Leitung zu stehen: Die Perser interessiert das Atomprogramm der islamischen Herrscher wenig. Sie haben Alltagsprobleme: In der Nähe von Shiraz gibt es kein Wasser mehr, die Landwirte, die es ohnehin schwer haben, stehen vor dem Ruin. In Khoozeztan, dort wo es die Erdölvorkommen gibt, kaufen sich die Araber gerade Stück für Stück ein und vertreiben so die Perser – ein zweites Nahostkonflikt lässt grüßen. Die Menschen können sich die Grundnahrungsmittel kaum noch leisten, es herrscht eine angespannte Atmosphäre und Barack Hussein Obama hat es nur mit den Atomwaffen. Richtig, die greisen Hinterwäldler dürfen nicht über Atomwaffen verfügen. Doch auch eine islamische Republik ohne nukleare Option ist brandgefählich -sowohl für die Perser als auch für die Welt.

Es folgt ein Hinweis auf eine interessante Veranstaltung. Wir weisen an dieser Stelle darauf hin, dass wir diese Veranstaltung lediglich ankündigen, sie jedoch nicht organisieren oder anderweitig dafür Verantwortung tragen.

 

Arabischer Frühling, weibliche Revolution und Säkularismus
Nein zur Scharia!
Einladung zur
Konferenz am 8. März, dem internationalen Frauentag

Ort der Veranstaltung: Universität Frankfurt, AStA Festsaal, Bockenheimer Warte, Mertonstraße 26-28, 60325 Frankfurt am Main

Uhrzeit: Freitag den 8. März 2013, Einlass 16:00 Uhr

Taslima Nasrin
Maryam Namazie
Mina Ahadi
Houzan Mahmoud
Zana Ramadani
Necla Kelek

Equal Rights Now – Organisation gegen die Frauendiskriminierung
Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE) Deutschland

Die Revolutionen in den Ländern wie in Ägypten, Tunesien und Syrien, welche bekannt sind als “arabischer Frühling” gegen das jeweilige diktatorische Regime, haben noch einmal das wichtige Thema der Situation der Frauen und der Emanzipation in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gestellt. In diesen Ländern versucht der politische Islam sich durchzusetzen, an die Macht zu kommen und mit allen Mitteln zu erhalten.

Diese Situation stellt insbesondere die Frauen vor eine wichtige Frage: Mit solchen islamischen Regierungen, was wird mit uns Frauen geschehen?

Die bittere und schmerzhafte Erfahrung der Frauen im Iran sowie deren Kampf in den letzten 35 Jahren gegen die frauenfeindliche islamische Regierung ist vielen Menschen in den oben genannten Ländern bekannt.

Es ist offensichtlich, dass je mehr der Islam und die Religion Macht in der Politik und im Staat erhält, desto mehr werden die Frauen in der Gesellschaft zurückgehalten und rechtsloser dargestellt.

In dieser Konferenz mit den weltweit bekannten Rednerinnen wird über die Rolle des Islams und der islamischen Staaten im Leben der Frauen und über den Widerstand der Frauen gegenüber reaktionären islamischen Regierungen für die Freiheit und Emanzipation gesprochen.

Wir möchten unsere Solidarität mit der weltweiten Freiheitsbewegung der Frauen insbesondere in Ägypten, Tunesien, Libyen, Iran und … ausdrücken.

Wir laden alle Interessierten zu dieser Konferenz ein.

Koordinationskomitee der Konferenz

Kurze Biografie der Rednerinnen

Mina Ahadi

Mina Ahadi ist Gründerin des “Internationalen Komitee gegen Todesstrafe” und Islam- und Religionskritikerin. Sie ist Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime in Deutschland und eine erfolgreiche und bekannte Aktivistin im Kampf für die Menschen- und Frauenrechte, gegen Steinigung und Todesstrafe weltweit.

Houzan Mahmoud

Houzan Mahmoud ist eine Frauenrechtsaktivistin und Islamkritikerin aus Kurdistan-Irak. Sie ist Sprecherin der Organisation “Freiheit der Frau im Irak” und ein bekanntes Gesicht in der Region. Sie organisierte mehrere Kampagnen für die Verteidigung der Frauenrechte im Irak und weltweit.

Necla Kelek

Necla Kelek ist in der Türkei geboren und ist eine deutschtürkische Sozialwissenschaftlerin. Sie ist ebenso eine Islamkritikerin wie Frauenrechtlerin. 1995 erschien ihr Buch “Die fremde Braut”. Für Die fremde Braut erhielt Kelek den renommierten Geschwister-Scholl-Preis.

Maryam Namazie

Maryam Namazie, geboren im Iran, ist eine Islam- und Religionskritikerin und Frauenrechtlerin. Sie ist Gründerin der Organisation “One law for all” gegen Scharia-Gesetze, sie kämpft seit Jahren für die Frauen- und Menschenrechte. Sie ist eine bekannte Säkularistin und Gewinnerin von mehreren renommierten Preisen wie u. a. des “Secularist of the Year Award” im Jahre 2005.

Taslima Nasrin

Taslima Nasrin ist eine Autorin und Ärztin aus Bangladesch. Sie setzt sich für die Rechte der Frauen ein und ist eine Islamkritikerin. Gegen sie wurde von einem islamischen Gericht das Todesurteil ausgesprochen. Sie erhielt im Jahr 1996 den “International Humanist Award”.

Zana Ramadani

Zana Ramadani ist Albanerin aus Mazedonien und lebt seit über 20 Jahren in Deutschland. Sie ist 29 Jahre alt und in eine muslimische Familie geboren. Frau Ramadani ist Frauenrechtlerin und Mitbegründerin von FEMEN Germany.

Q u e l l e

8 March 2013, International Women’s Day Event, Frankfurt, Germany
http://www.onelawforall.org.uk/8-march-2013-international-womens-day-event-frankfurt-germany/

ONE LAW for ALL

http://www.onelawforall.org.uk/

Gefährlicher Charakter

Bei dieser Meldung von Spiegel Online muss der Leser unweigerlich lachen: Die Islamische Republik will der Welt das Fürchten lehren und präsentiert einen hochmodernen Kampfjet. Nur zu dumm, dass kluge Blogger herausgefunden haben, dass dank Photoshop auch islamische Hinterwäldler so tun könnnen, als seien sie modern ausgerüstet.

Ja, es bleibt einem nichts anderes übrig, als über soviel Dummheit und Rückständigkeit zu lachen. Doch eigentlich sollten uns solche Meldungen eine Warnung sein. Wer so billig betrügt, täuscht und lügt, ist ein gefährlicher Gegner. Soll die Welt der IRI tatsächlich glauben, dass sie nicht an der Atombombe interssiert ist, dass sie nicht den weltweiten Terrorismus unterstüzt, dass sie in ihren Gefängnissen nicht ermordet und vergewaltigt und Minderjährige mit dem Tode bestraft? Wie diese – auf den ersten Blick- witzige Meldung über den gefakten Kampfjet deutlich macht, ist die IRI bereit alles tun um ihre Ziele zu erreichen. Koste es was es wolle.

Unwillkommener Gast

Es gibt nur eine handvoll Staaten, die Mahmoud Ahmadinejad überhaupt bei sich empfangen. Aber offensichtlich gilt: Was die Regierungen und Regime machen kommt beim Volk nicht unbedingt gut an. So passiert in Ägypten.

In der vergangenen Woche war Ahmadinejad in Kairo, um Mursi und seine Islamisten zu besuchen. Und in der Menge passierte es: Ein Mann warf einen Schuh nach dem Mahmoud.Ob er ihn getroffen hat, ist nicht bekannt.

Ein spannendes Jahr

Das Jahr 2013 ist politisch sehr spannend für den Iran. Im Sommer werden wieder “Präsidentschaftswahlen” veranstaltet und derzeit ist völlig unklar, wen Chamenei diesmal zum Präsidenten ernennen wird. Nur das es Ahmadinejad nicht wird, ist klar.

Seit Monaten herrscht eine miserable Stimmung im Land. Die Inflationsrate ist unfassbar hoch, Grundnahrungsmittel sind kaum noch zu bezahlen. Und mehr als zuvor denkt fast jeder Perser, wie er das Land verlassen und irgendwo anders ein neues Leben beginnen kann.

Das Regime hat eigentlich nur zwei Wahl-Möglichkeiten: Entweder ist der greise einarmige Möchte-Gern-Gott Chamenei gänzlich auf Konfrontation aus und setzt erneut einen krass konservativen Vollidioten wie Ahmadinejad auf den Thron, oder aber er legt den Westen wieder herein, in denen er ihnen einen sogenannten “Reformer” präsentiert”, der brillant palavern kann, während im Hintergrund die Perser brutal unterdrückt werden und lustig am Atomprogramm weiter gebastelt wird. Vorteil hier: Dank des “Reformers” könnten ja auch gewisse Sanktionen, die den Herrschern gerade das Genick brechen, wieder aufgehoben werden.

Wie das Volk nach der Wahl reagiert, ist ebenfalls derzeit nicht einfach einzuschätzen. Ausgehend von den Erfahrungen, die die mutigen Widerständler im Sommer 2009 gesammelt haben, müssten sie eigentlich alles hinnehmen wie es kommt – der Westen wird sie garantiert erneut ganz alleine lassen.

Wie es auch kommen wird, die Lobbyisten der Mullahs im Ausland werden ganze Arbeit leisten und für das Regime weiterhin werben. Und da wir gerade dabei sind: So sehen Lobbyisten der Islamischen Republik aus:

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Unsere Dumpfbacke des Monats September war Ariane Reimers, die in einer Dokumentation für die Programmreihe “Weltbilder”, die im ARD läuft, einen krassen Fehler gemacht hat. Nachdem wir die Journalistin auf ihren Fehler hingewiesen haben, hat sie uns folgende E-mail geschrieben:

Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für Ihre Zuschrift und Kritik. In der Tat, Sie haben recht – mir ist beim Texten des Beitrags dieser Fehler unterlaufen. Zwar habe ich Bild und Name Ibn Sinas mehrfach gegengecheckt, nicht aber seine Herkunft. Für unseren Interviewpartner – den uighurischen Arzt – war es der “Vater der arabischen Medizin”, daraus habe ich dann – leider sehr falsch –  ”arabischer Arzt” gemacht.
Mit freundlichen Grüßen aus Peking,
Ariane Reimers

Aus Gründen der Fairness war es für uns wichtig, die Entschuldigung von Ariane Reimers zu veröffentlichen. Zeitgleich haben wir
nach langer Überlegung entschieden, Reimers trotz dieser Entschuldigung, die eine starke Geste ist,  nicht aus der Liste “Dumpfbacke des Monats” zu löschen. Denn: Es ist sehr leicht zu recherchieren, woher Abu Ali Sina stammt und einer mehrfach mit Preisen ausgezeichnete Journalistin darf ein solcher Fehler einfach nicht unterlaufen. Viel schwerer wiegt jedoch – und das hat letztlich den Ausschlag gegeben, Reimers weiterhin in der Liste zu führen – ist, dass dieser Fehler so ausgestrahlt für viele als Fakt gilt und weder von der ARD noch von Ariane Reimers eine Korrektur erfolgt ist.

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